Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Technischen Analysten bei der Hessischen Landesbank Helaba berichten von deren aktuellen Blick auf das deutsche Aktienbarometer DAX:
Im Chartbild des DAX häufen sich verstärkt Schwächeanzeichen. Aktuell sind diese, zumindest kurzfristig, nur als Warnsignal zu verstehen. Allerdings ist der DAX am Freitag sowohl unter die Instantaneous Trendline als auch unter die 21-Tage-Linie auf Schlusskursbasis abgerutscht. Insofern droht der tertiäre Trend negativ zu werden.
Zu einer deutlichen Eintrübung würde es jedoch mit einem Rutsch unter die massive Unterstützung im Bereich von 12.500 Zählern kommen. Bemerkenswert ist zudem, dass mittlerweile 43 Prozent der DAX-Werte unterhalb des 55-Tagedurchschnitts notieren und damit einen negativen Mittelfristtrend aufweisen. Dies und die bereits an dieser Stelle mehrfach beschriebene Konstellation im Monatschart zeigen, dass die Risiken zuletzt zugenommen haben.
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Dieser Eindruck wird auch von den mehrheitlich Richtung Süden tendierenden Oszillatoren untermauert. Sollte es zu einem Bruch der 12.500er-Unterstützung kommen, findet sich ein erstes Kursziel in Form einer Strukturprojektion bei 12.338 Zählern. Weitere Supports lassen sich bei 12.244, 12.193 und 12.049 Zählern definieren.