Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Technischen Analysten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt berichten von deren aktuellen Blick auf das deutsche Aktienbarometer DAX:
Den zweiten Handelstag in Folge steht beim DAX® eine Kerze mit markantem Docht und einem Tagesschlusskurs im unteren Drittel zu Buche. An diesem Verlaufsmuster lässt sich die derzeit aufkommende Gewinnmitnahmebereitschaft festmachen. Doch nicht nur daran: Schließlich wird das Allzeithoch vom Vortag (12.841 Punkte) inzwischen von zwei tieferliegenden Tageshochs eingerahmt, so dass ein sog. "swing high" entsteht.
In der Vergangenheit hat dieses Phänomen oftmals zumindest kurzfristige Marktwendepunkte angezeigt. Dazu passt, dass das Aktienbarometer gestern unter die Parallele (akt. bei 12.658 Punkten) zum Aufwärtstrend seit Februar gerutscht ist.
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Als weiterer Belastungsfaktor dürften sich die US-Aktienmärkte erweisen, die gestern allesamt (Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq Comp.) Abwärtsgaps hinnehmen musste. Die nächste wichtige Auffangzone besteht beim DAX® nun im Bereich der alten Ausbruchsmarken bei 12.391/76 Punkten. Da die Bedeutung dieser Unterstützungen zusätzlich durch die 38-Tages-Linie (akt. bei 12.373 Punkten) untermauert wird, können Anleger auf dieser Basis strategische Longpositionen absichern.