DAX, die Luft wird dünn
17.05.2017 - 09:51:30 Uhr
Helaba
Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Technischen Analysten bei der Hessischen Landesbank Helaba berichten von deren aktuellen Blick auf das deutsche Aktienbarometer DAX:
An der charttechnischen Beurteilung des DAX hat sich per se wenig geändert. Anzumerken ist erneut, dass die neuen Rekordhochs von verschiedenen negativen Divergenzen sowie einer als nicht idealtypisch zu beschreibenden Entwicklung der Umsätze, begleitet wurden. Insofern kann es jederzeit zu einer deutlich ausgeprägten Korrekturbewegung kommen.
Allerdings würde eine solche voraussetzen, dass eine ganze Reihe von massiven Supports, wie z. B. bei 12.730, 12.692 (auf diese entfallen sowohl die obere Begrenzung des Price-Range-Channels als auch die Fibonacci-Fanline), 12.669 (Regression) und der Bereich von 12.521/12.482 Punkten durchbrochen wird.
Auf der Oberseite scheint die Luft allmählich dünn zu werden. Gestern hatte ich an dieser Stelle bereits Bezug auf den Monatschart des DAX genommen. Ähnliche Bilder (massive Widerstände voraus) weisen z.B. der S&P 500 und der Nikkei 225 auf. Insofern gilt es die verschiedenen Konstellationen bei der Beurteilung des Marktes im Hinterkopf zu behalten, wenngleich auch betont werden muss, dass konkrete Short-Signale für sämtliche Zeitfenster nicht vorhanden sind.
"DAX, das "MinimalKorrekturrisiko"".
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