Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Analysten bei der Hessischen Landesbank Helaba berichten von deren aktuellen Blick auf das deutsche Aktienbarometer DAX:
Gestern erreichte der DAX erneut ein Rekordhoch (12.841) um sich anschließend wieder deutlicher von diesem nach unten abzusetzen. Wiederholt fielen die Handelsumsätze unterdurchschnittlich aus, so dass durchaus von einer schwachen Bewegungsdynamik gesprochen werden kann. Entsprechend ist damit aber auch die Basis für einen deutlicheren Rücksetzer vorhanden, zumal der Euro mit weiterem Rückenwind zuletzt die 1.11er-Marke übersprungen hat und damit das Sentiment belastet. Auch fehlen darüber hinaus die Argumente für weitere Kursgewinne am Aktienmarkt.
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Angesichts dessen könnte es heute eine große Herausforderung darstellen, die zuletzt mehrfach getestete Strukturmarke bei 12.730 Zählern auf Schlusskursbasis zu verteidigen. Angesichts der schwächeren Vorgaben von den Überseebörsen und der bereits erwähnten Stärke des Euro wird der DAX heute schwächer in den Handel starten. Von welcher Seite neue Impulse kommen könnten ist noch unklar.