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DAX, Warnung vor möglichen Schwächen


12.05.2017 - 09:12:43 Uhr
Helaba

Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die charttechnischen Analysten bei der Hessischen Landesbank Helaba berichten von deren aktuellen Blick auf das deutsche Aktienbarometer DAX:

Der DAX scheint sich in der Zone von 12.690/12.760 Zählern wohl zu fühlen. Die letzten fünf Schlusskurse des Index lagen innerhalb dieser Range. Dies verdeutlicht aber auch, dass die Kraft nach oben temporär verloren ging und größerer Abgabedruck nicht vorhanden ist.

Letztgenannter Aspekt wird auch von der strukturellen Konstellation bei den DAX-Werten untermauert. Lediglich 26 Prozent der Titel weisen einen negativen Mittelfristtrend auf. Allerdings gilt es dabei zu beachten, dass der genannte Wert vor zwei Tagen noch bei 16 Prozent lag. Anlass den mittelfristigen Aufwärtstrend des DAX kritisch zu hinterfragen besteht jedoch aktuell noch nicht.

Dennoch ist es immer legitim, nach Hinweisen Ausschau zu halten, welche vor möglichen Schwächen warnen. Allen voran sind verschiedene negative Divergenzen zu nennen, welche beim DAX sowohl auf Tages-, Wochen- und Monatsbasis relativ klar zu erkennen sind. Auf der Unterseite finden sich für den Index erste, tragfähige Supports bei 12.630 (Fibonacci-Fanline), 12.604 (Regression) sowie bei 12.590 (Begrenzung des Price-Range Channels). Auf der Oberseite wirken die Marken von 12.745, 12.780 und 12.856 Punkten als Widerstand.

DZ BANK-Analysten zum deutschen Leitindex "DAX-Allzeithoch ohne Euphorie".

Lesen Sie auch den Artikel der Helaba-Experten "DAX, beunruhigend verschlafene Märkte" sowie den Artikel "DAX mit Rückenwind" und "DAX, die negativen Divergenzen".

Verpassen Sie nicht die Artikel "Silberpreis-Future, Dreiecksformation aufgelöst" und "S&P500, die Technik dreht" und die Analyse "DAX, Kursabschläge nicht überbewerten". (12.05.2017/dc/a/i)



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