Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Technischen Analysten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt berichten von deren aktuellen Blick auf das deutsche Aktienbarometer DAX:
Die Serie an neuen Rekordständen der letzten Tage ging beim DAX® gestern zu Ende. Gleichzeitig fiel die gestrige Handelsspanne mit nur gut 60 Punkten unterdurchschnittlich aus und verblieb zudem innerhalb des Pendants des Vortages ("inside day"). Letztlich sind dies alles Indizien, dass am deutschen Aktienmarkt eine Atempause zusehends wahrscheinlicher wird. In die gleiche Kerbe schlagen derzeit die kurzfristigen Indikatoren MACD und RSI, die auf Stundenbasis eine negative Divergenz ausweisen, indem die jüngsten Allzeithochs nicht mehr durch entsprechende Indikatorenwerte bestätigt wurden.
Anzeige
Besonders bei Notierungen unterhalb der Marke von 12.700 Punkten gleichbedeutend mit einer negativen Auflösung des angeführten Innenstabs sollten Anleger nach Rückzugsbereichen Ausschau halten. Als ein solcher ist dabei zunächst die Parallelverschiebung des Aufwärtstrends seit Februar (akt. bei 12.608 Punkten) eingezeichnet über die Hochpunkte vom Mai 2016, Januar 2017 sowie April 2017 ins Feld zu führen. Danach definieren die alten Ausbruchsmarken bei 12.391/76 Punkten die nächste Haltezone. Solange die zuletzt genannte Bastion aber nicht verletzt wird, ist die vorliegende DAX®-Rally weiter absolut intakt.