Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Technischen Analysten bei der Hessischen Landesbank Helaba berichten von deren aktuellen Blick auf das deutsche Aktienbarometer DAX:
Dem DAX ist es gestern nicht gelungen, sich auf Schlusskursbasis deutlicher von der Strukturprojektion bei 12.731 Zählern nach oben abzusetzen. Auch ist der Sprung über eine weitere Widerstandsmarke (12.745) damit (noch) nicht gelungen. Nicht weniger spannend ist der Widerstand auf welchen der Index bei 12.797 Punkten trifft. Bei diesem handelt es sich um die einfache Standardabweichung der linearen 144er-Regression auf Monatsbasis. Letztmals wurde dieser Widerstand zwischen März und Mai 2015 einem Test unterzogen. Damals gelang ein temporärer Sprung (mit einer maximalen Ausdehnung von bis zu 500 Punkten) über diesen Widerstand. Im weiteren Verlauf (innerhalb von rund 2 Monaten) folgte der Widereintritt in den Kanal und eine deutliche Abwärtsbewegung.
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Eine weitere Parallele der aktuellen Situation zu damals ist, dass der DAX damit auch an einer Projektionslinie der "Andrews Pitchfork" scheiterte. Derzeit hat der Index die mediane Linie der "Gabel" im Visier, welche bei 12.950 Punkten verläuft. Es ist keineswegs klar, dass sich die Abläufe wiederholen. Es lohnt sich aus meiner Sicht jedoch auf jeden Fall diese Konstellation im Hinterkopf zu behalten, denn damals wie heute handelte es sich um Rekordmarken.