DAX, die negativen Divergenzen
09.05.2017 - 09:01:22 Uhr
Helaba
Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Technischen Analysten bei der Hessischen Landesbank Helaba berichten von deren aktuellen Blick auf das deutsche Aktienbarometer DAX:
Die Hürde in Form einer Strukturprojektion bei 12.731 Zählern war für den DAX gestern auf Schlusskursbasis zu Hoch. Als es dem Index nicht gelang sich weiter von dieser Marke nach oben abzusetzen und zudem der Support bei 12.704 Punkten unterschritten wurde, nahm der Abgabedruck etwas zu. In der Folge fand eine Annäherung an eine "große" Strukturmarke 12.650 Zählern statt. Die anschließende Ausbildung eines langen Dochts an der Tageskerze zeigt aber auch, dass der Spielraum auf der Unterseite zunächst relativ gering bleibt. Für diese These spricht auch, dass lediglich fünf DAX-Titel unterhalb des für den mittelfristigen Trend relevanten Durchschnitts notieren.
Dennoch sei nochmals auf die mehrfach vorhandenen negativen Divergenzen und die zuletzt überkaufte Situation verwiesen. Auch saisonale Effekte könnte zunehmend eine Rolle spielen. Alles in allem spricht vieles dafür, dass der deutsche Leitindex eine Phase des Luftholens einlegen und eine Zwischenkonsolidierung vollziehen wird. Sollte widererwarten ein Ausbruch über die oben bereits skizzierte Struktur vollzogen werden, würde sich ein erstes Kursziel bei 12.887 Zählern finden. Auf der Unterseite lassen sich Supports bei 12.661, 12.577, 12.570 und 12.550 Punkten definieren.
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