Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Analysten bei der Hessischen Landesbank Helaba berichten von deren aktuellen Blick auf das deutsche Aktienbarometer DAX:
Der vermeintlich positive Effekt auf den DAX durch den Ausgang der Frankreich-Wahl, verpuffte umgehend. Nach einem kurz nach Markteröffnung ausgebildeten neuen Rekordhoch (12.762), ging es sukzessive abwärts.
Dies ist einerseits damit zu begründen, dass ein Sieg von Emmanuel Macron bereits eingepreist war und sich der Markt andererseits überkauft darstellte. Nach der Wahl ist vor der Wahl nun gilt es abzuwarten, ob es Macron gelingen wird, bei den Parlamentswahlen am 11. und 18 Juni eine Mehrheit zu erringen.
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Der DAX wird heute nahezu unverändert in den Handel starten. Die Vorgaben von den Überseebörsen können als wenig inspirierend beschrieben werden. Da heute eine ganze Reihe von Unternehmensergebnissen auf der Agenda steht, werden diese die Aufmerksamkeit auf sich ziehen.