Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Technischen Analysten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt stellen sich die Frage, ob der MDAX ein Angriff auf sein Allzeithoch nimmt:
Der MDAX® strebt nach höheren Gefilden. Seit den heftigen Kursverlusten vom August bewegt sich das Aktienbarometer für das mittlere Marktsegment wieder klar nordwärts und hat dabei einen neuen Haussetrend etabliert.
Nach dem jüngsten Pullback an die 38-Wochen-Linie (akt. bei 20.749 Punkten) wurde ein neuer Höhenflug eingeleitet, der Hoffnung auf neue Höchst-stände jenseits des bisherigen Allzeithochs vom April dieses Jahres (21.657 Punkte) macht. Die Marke wurde zum Wochenbeginn bereits fast erreicht; ein Sprung über diesen Widerstand dürfte neue Impulse freisetzen. Die Parallele (akt. bei 22.553 Punkten) zum angeführten steilen Aufwärtstrend fungiert in diesem Szenario als potentielle Anlaufmarke.
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Die technischen Indikatoren zeigen sich konstruktiv, wobei sich der Stochastik dem überkauften Bereich annähert. Bei einem Scheitern am o. g. Aprilhoch dürfte der genannte Haussetrend (akt. bei 20.923 Punkten) hingegen recht schnell zur Disposition gestellt werden. Im Anschluss wäre ein Test der 38-Wochen-Glättung zusammen mit dem 90-Wochen-Pendant (akt. bei 20.255 Punkten) einzukalkulieren. Diese Zone bietet sich auch als Absicherung für bestehende Longpositionen an, um der Gefahr einer größeren Korrektur zu begegnen. Bei der Betrachtung der technischen Ausgangslage überwiegen derzeit aber die positiven Aspekte.