Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Technischen Analysten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt berichten von deren aktuellen Blick auf das deutsche Aktienbarometer DAX:
Im Vergleich zum Vortagesschlusskurs konnte der DAX® nur marginal zulegen. Nach den starken Zuwächsen des Vortages ist das aber kein Beinbruch. Vielmehr "reicht" das gestrige Nullsummenspiel aus, um ein positives Schnittmuster beim trendfolgenden MACD entstehen zu lassen.
Dieses Kaufsignal liefert ein weiteres Argument dafür, dass die dynamische Kerze des Vortages nur den Auftakt darstellt. Gelingt dem Aktienbarometer ein nachhaltiger Sprung über die 38-Tages-Linie (akt. bei 12.637 Punkten), steckt das Minigap von Ende Juni bei 12.751/3 Punkten das nächste Anlaufziel ab. Danach definiert das Hoch von Mitte Mai bei 12.842 Punkten die nächste Hürde und von hier aus wäre es dann sogar nicht mehr weit bis zum bisherigen Rekordlevel bei 12.952 Punkten.
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Auf der Unterseite dient indes die Kombination aus dem Aufwärtstrend seit Februar (akt. bei 12.495 Punkten) sowie diverse Hochund Tiefpunkte bei rund 12.490 Punkten als erster Rückzugsbereich. Noch wichtiger ist aus charttechnischer Sicht allerdings die jüngste Aufwärtskurslücke (12.406 zu 12.389 Punkten), die zudem bestens mit dem ehemaligen Allzeithoch vom April 2015 bei 12.391 Punkten harmoniert.