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Analysen - Geld
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17.07.2012
EUR/GBP, fallendes Messer
HSBC Trinkaus & Burkhardt
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www.derivatecheck.de
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Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Marktexperten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt schauen auf die Entwicklung im Kursverhältnis des Euros zum Britischen Pfund (EUR/GBP).
Unter keinem guten Stern stehe unverändert der Euro im Vergleich zum Britischen Pfund. Peu à peu müsse die Einheitswährung im Anschluss an die "bearishe" Auflösung einer klassischen Korrekturflagge mit unterer Begrenzung bei aktuell 0,7998 Britischen Pfund zusätzliches Terrain preisgeben. Mittlerweile stehe nicht nur die tiefste Notierung seit Herbst 2008 zu Buche, sondern das Währungspaar lote auch die Parallele zum Abwärtstrend seit Juli bei aktuell 0,7844 Britischen Pfund 2011 aus.
Die angeführte Trendkanalbegrenzung markiere zusammen mit der 90-Monatslinie bei aktuell 0,7843 Britischen Pfund den Auftakt zur nächsten Schlüsselzone, die sich bis zum 61,8%-Fibonacci-Retracement des gesamten Aufwärtsimpulses von Januar 2007 bis Ende 2008 bei ,7783 sowie den Tiefpunkten vom Mai bzw. Oktober 2010 bei rund 0,77 Britischen Pfund erstrecke. Bei einem Bruch dieser Bastion drohe der europäischen Valuta die nächste Eskalationsstufe.
Da zudem die trendfolgenden Indikatoren MACD und Aroon in allen von uns betrachteten Zeitebenen (Tag, Woche, Monat) negativ zu interpretieren seien, müsse der Euro weiterhin als das klassische "fallende Messer" bezeichnet werden. Um die bisher aufgelaufenen Buchgewinne von Euro-Short-Positionen zu sichern, biete sich ein Absenken des Stopps auf das Maitief bei 0,7947 Britischen Pfund an.
Weitere Informationen zu Unterstützungen und Widerständen finden Sie im Tools-Bereich.
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