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Analysen - Indices
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08.02.2010
SDAX, neue Short-Positionen ins Auge fassen
HSBC Trinkaus & Burkhardt
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www.derivatecheck.de
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Frankfurt a. M. (derivatecheck.de) - Die Marktexperten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt schauen auf die Entwicklung im SDAX.
Es stehe zu befürchten, dass der Bruch des seit Juli 2009 bestehenden Aufwärtstrends bei 3.728 Punkten beim SDAX als Katalysator für eine beschleunigte Korrektur dient. Als zusätzlicher Belastungsfaktor dürfte sich die aktuelle Indikatorenkonstellation erweisen könnte. So sei der Trend folgende MACD nach Ausprägung einer negativen Divergenz jüngst an seiner Signallinie gescheitert und wieder nach unten abgeprallt. Die letzten Kurshochs wären demnach nicht mehr seitens des Indikators bestätigt worden. Ein solches "Bullish Failure" habe in der Vergangenheit regelmäßig deutliche Korrekturen nach sich gezogen. Nach dem klassischen Verkaufssignal sei beim RSI nun auch noch der Bruch des seit Oktober 2008 bestehenden Aufwärtstrends im Indikatorverlauf zu beklagen.
Das Tief von Anfang November 2009 bei 3.337 Punkten markiere auf der Unterseite eine erste Unterstützung. Knapp darunter, bei 3.323 Stellen, notiere aktuell zudem die 38-Wochenlinie, so dass sich auf diesem Niveau eine markante Kreuzunterstützung ergebe. Unterhalb dieser Bastion würden bereits die alten Ausbruchsmarken bei rund 3.000 Zählern in den Fokus rücken, deren Überwinden im vergangenen Jahr die Bodenbildung komplettiert hätte.
Vor dem beschriebenen Hintergrund könnten Trading orientierte Anleger neue Short-Positionen ins Auge fassen. Als Absicherung hierfür biete sich der eingangs erwähnte ehemalige Haussetrend an.
Weitere Informationen zu Unterstützungen und Widerständen finden Sie im Tools-Bereich.
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