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Analysen - Aktien
05.02.2010
Fresenius, extrem massive Barrieren
HSBC Trinkaus & Burkhardt

www.derivatecheck.de

Frankfurt a. M. (derivatecheck.de) - Die technischen Analysten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt berichten von den aktuellen Aussichten der Aktie von Fresenius.

Wenn man ausschließlich kurzfristige Charts analysiere, würden häufig wichtige langfristige Details verloren gehen. Deshalb lohne sich von Zeit zu Zeit ein Blick auf das "große Bild". Ein gutes Beispiel hierfür sei derzeit die Vorzugsaktie von Fresenius. Nach einer erfolgreichen Bodenbildung im Jahr 2009 hätte die Aktie seit November eine deutliche Rally gesehen.

Aufgrund dieses Bewegungsimpulses würden auch die trendfolgenden Indikatoren intakte Kaufsignale ausweisen. Man könnte also meinen, dass bei der Aktie "alles im Lot" sei. Der Monatschart offenbare dagegen extrem massive Barrieren im Dunstkreis der Marke von rund 50 Euro. Auf diesem Niveau notiere derzeit nicht nur die 38-Monatslinie (aktuell bei 49,72 Euro), sondern auch verschiedene alte Hoch- und Tiefpunkte seien hier anzusiedeln. Komplettiert werde das beschriebene Widerstandsbündel durch das 61,8 %-Fibonacci-Retracement des gesamten Baisse-Impulses von April 2007 bis März 2009 (51,19 Euro), den seit April 2007 dominierenden Abwärtstrend (aktuell bei 52,19 Euro) sowie das Hoch vom November 2000 bei 52,74 Euro.

Aufgrund des beschriebenen Kumulationspunktes sollten Anleger aus Sicht der Handelsexperten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt Gewinnmitnahmen ins Auge fassen. Eine erste solide Unterstützung bestehe bei rund 45,50 Euro (Tief vom Juli 2008 bzw. Hoch vom Februar 2009).

Eine Übersicht zu den aktuellen Terminen und Wirtschaftsdaten finden Sie im Termin-Topic.
(05.02.2010/dc/a/ak)


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