Devisen Morgenbericht, EUR/JPY schwächt sich deutlich ab 12.03.2009 - 09:24:23 Uhr
AVANTUS Information
Frankfurt a. M. (forexcheck.de) - Bei den Währungen gab es am gestrigen Mittwoch leichte bis größere Bewegungen.
Der gestrige Mittwoch war kein guter Tag für die Britischen-Pfund-Bullen. Gegenüber dem Japanischen Yen verlor die Britische Währung wieder einige Pips. Das Währungspaar (GBP/JPY) fiel in Folge dessen auf einen Stand von 133,50 und verlor damit 185 Pips im Vergleich zum Vortagesschlussstand bei 135,35.
Der Euro gewann gegenüber dem US-Dollar (EUR/USD) 161 Pips auf einen Stand von 1,2829. Ähnlich erging es ihm gegenüber dem Schweizer Franken (EUR/CHF). Hier betrug das Plus 46 Pips. Der Euro gewann ebenso gegen die Türkische Lira (EUR/TRY). Dieses Währungspaar schloss mit +140 Pips bei 2,2404. Das Währungspaar (GBP/CHF) stieg um zarte 9 Pips und beendete den Handelstag bei 1,5999.
Der deutsche Arbeitskostenindex ist im vierten Quartal 2008 um 1,7 % gestiegen. Zum Vorjahresquartal kletterte der Index in Deutschland um 3,9 %. Damit notiert der Index für Deutschland nun bei 116,4. Im Vergleich dazu steht der Index der Bruttolöhne und -gehälter bei 117,8, der Index der Lohnnebenkosten bei 111,8. Die Basis von 100 war jeweils im Jahr 2000 festgelegt worden.
Die deutschen Erzeugerpreise sind im Januar zum Vormonat um 1,2 % gefallen. Einen Monat zuvor waren sie um 0,8 % gesunken. Im Jahresvergleich verteuerten sich die Preise der Erzeuger in Deutschland um 2,0 % nach +4,0 % im Monat zuvor.
Die britische Leistungsbilanz weist für Januar ein Defizit in Höhe von 3,6 Mrd. Britische Pfund aus, nach einem Minus von 3,2 Mrd. im Vormonat. Das Handelsdefizit liegt bei 7,7 Mrd. Pfund nach zuvor -7,2 Mrd. Pfund. Die Dienstleistungsbilanz weist hingegen einen Überschuss in Höhe von 4,2 Mrd. Pfund aus. Im Vormonat hatte das Plus hier noch bei 4,0 Mrd. Pfund gelegen.
Die Leistungsbilanz aller 27 EU Mitgliedsstaaten weist im vierten Quartal in der ersten Veröffentlichung ein Defizit in Höhe von 21,0 Mrd. Euro aus. Im vorangegangenen Quartal lag das Defizit bei 60,8 Mrd. Euro. Im Vergleichsquartal des Vorjahres hatte die Bilanz ein Minus in Höhe von 14,2 Mrd. Euro ausgewiesen. Die Dienstleistungsbilanz der EU zeigt im vierten Quartal in der ersten Veröffentlichung einen Überschuss in Höhe von 23,0 Mrd. Euro. Im Vorquartal lag das Plus bei 19,3 Mrd. Euro, im Vergleichsquartal ein Jahr zuvor bei 19,7 Mrd. Euro.
Die EZB legte die Referenzkurse für einen Euro auf 0,9255 (0,9229) Britische Pfund (EUR/GBP), 125,35 (125,45) Japanische Yen (EUR/JPY) und auf 1,4772 (1,4669) Schweizer Franken (EUR/CHF) fest. Der Referenzkurs zum US-Dollar (EUR/USD) liegt bei 1,2786 (1,2783).
Das US-amerikanische Haushaltsdefizit liegt im Februar bei 192,8 Mrd. US-Dollar. Erwartet wurde ein Minus in Höhe von 200 bis 205,7 Mrd. US-Dollar. Ein Jahr zuvor hatte das Defizit in den Vereinigten Staaten bei 83,8 Mrd. US-Dollar gelegen.
Nach einem Tief bei 1,2791 und einem Hoch bei 1,2870 hat der Euro bis zum Morgen bis auf 1,2731 US-Dollar nachgegeben.
In der Nacht pendelte die Einheitswährung zum Schweizer Franken um die 1,48er Marke. Nach einem Hoch bei 1,4820 am Morgen hat die Einheitswährung bisher ein Tief bei 1,4765 erreicht. Nach Kursen zwischen 0,9236 und 0,9259 in der Nacht markierte der Euro zum Britischen Pfund ein Hoch bei 0,9268 und ein Tief bei 0,9209.
Nach Kursen über dem 125er Niveau hat sich der Euro gegenüber dem Japanischen Yen in der Nacht bis heute Morgen auf 122,57 abgeschwächt.
Das japanische Wirtschaftswachstum ist im vierten Quartal um -3,2 % gefallen. Damit wurde die vorläufige Veröffentlichung nach oben revidiert.
Die Arbeitslosenzahl in Australien ist im Februar zum Vormonat um 17.200 auf 561.000 gestiegen. Aufs Jahr gesehen ein Anstieg um 22,2 %. Saisonbereinigt ergibt sich ein Anstieg um sogar 36,5 %. Die Arbeitslosenquote in Australien steigt auf 0,4 %. Die Zahl der Beschäftigten stieg um 4.000 auf 10.811 Mio. im Vergleich mit dem Vorjahresmonat ein Plus von 0,8 %. Der Anteil der Beschäftigten blieb zum Vormonat unverändert bei 65,4 %. Ein Jahr zuvor hatte die Rate noch bei 65,5 % gelegen.
Aktuell notiert der Kurs des Euro bei 1,2751 gegenüber 1,2822 US-Dollar am vorherigen Handelstag. Weiterhin bewegt sich der Kurs des Euro gegenüber dem vorherigen Handelstag derzeit bei 0,9233 nach 0,9257 Britischen Pfund und auf 1,4778 nach 1,4802 Schweizer Franken. Gegenüber dem Japanischen Yen steht der Euro gegenwärtig bei 122,76 nach 124,91 Yen am letzten Handelstag.
Um 11:00 Uhr steht die Veröffentlichung der EU Erzeugerpreise an. Erwartet wird für die Eurozone ein Monatsrückgang um 0,3 % nach zuvor -1,3 %. Im Jahresvergleich wird ein Anstieg um 0,5 % erwartet nach zuletzt 1,8 %. Bei der EU Industrieproduktion um die gleiche Zeit wird von einem Minus von 1,0 % nach -2,6 % im Vormonat ausgegangen. Die deutsche Industrieproduktion (12:00 Uhr) wird für Januar bei -3,0 % gesehen. Ein Monat zuvor war sie um 4,6 % gesunken.
Aus den USA folgen um 13:30 Uhr die Einzelhandelsumsätze und die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Der Einzelhandelsumsatz dürfte einen leichten Umsatzrückgang von 0,4 bis 0,5 % aufweisen. Im Vormonat war der Umsatz des Einzelhandels um 1,0 % gesunken. Bei den Umsätzen ohne Autoverkäufe wird für den Berichtsmonat ein Bereich von -0,2 % erwartet. Dem stehen 0,9 % aus dem Vormonat entgegen. Die Zahlen der Erstanträge wird bei 640.000 nach zuvor 639.000 erwartet.
Bei der US Lagerbeständen um 15:00 Uhr wird für Januar mit einem Rückgang um 1,1 % nach -1,3 % im Vormonat ausgegangen.
Die aktuellen Termine im Überblick:
• 10:00 - IT BIP 4. Quartal • 11:00 - EU Erzeugerpreise Industrie Januar • 11:00 - EU Industrieproduktion Januar • 12:00 - DE Produktion prod. Gewerbe Januar • 13:00 - SE Riksbank Treffen Exekutivausschuss • 13:30 - US Einzelhandelsumsatz Februar • 13:30 - US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) • 14:00 - CH SNB Geldpolitische Lagebeurteilung • 15:00 - US Lagerbestände Januar • 15:30 - US EIA Erdgasbericht (Woche) • 16:00 - US Ankündigung 3- u. 6-monatiger Bills • 18:00 - US Auktion 30-jähriger T-Bonds • 21:30 - US Wochenausweis Geldmenge • 22:45 - NZ Einzelhandelsumsatz Januar (12.03.2009/fx/n/m)
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