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Devisen Morgenbericht


26.02.2009 - 09:04:34 Uhr
forexcheck.de

Frankfurt a. M. (forexcheck.de) - Am Devisenmarkt gab es am gestrigen Mittwoch leichte bis mittlere Bewegungen.

Unter anderem verlor Euro gegenüber dem US-Dollar (EUR/USD) 69 Pips auf einen Stand von 1,2743. Ähnlich erging es ihm gegenüber dem Schweizer Franken (EUR/CHF). Hier betrug das Minus 5 Pips. Der Euro gewann leicht gegen die Türkische Lira (EUR/TRY). Dieses Währungspaar schloss mit +26 Pips bei 2,1587. Das Währungspaar (GBP/CHF) fiel um 203 Pips und beendete den Handelstag bei 1,6672.

Das deutsche saison- und kalenderbereinigte Quartalswachstum war 2,1 % niedriger als im Quartal davor. Im entsprechenden Quartal des Vorjahres hatte das Wachstum in Deutschland +0,3 % betragen. Gegenüber dem Vorjahresquartal ist das Bruttoinlandsprodukt um 1,6 % gesunken. Im vorangegangenen Quartal hatte die deutsche Jahresleistung mit 1,4 % im Plus gelegen, im vierten Quartal des letzten Jahres bei +1,6 %.

Im Jahr 2008 ist die Zahl der Beschäftigten im Bauhauptgewerbe in Deutschland im Dezember zum Vorjahr um 1,2 % auf 705.000 gefallen, die Summe der geleisteten Arbeitsstunden ist gleichzeitig um 1,1 % auf 844,1 Mio. Stunden zurückgegangen. Der Gesamtumsatz ist in gleicher Zeit um 6,0 % angestiegen und betrug im Jahr 2008 86,8 Mrd. Euro, während der Index des Auftragseingangs um 4,4 % auf 73,9 gefallen ist (2000 = 100). Im Monatsvergleich ist die Beschäftigtenzahl jedoch um 1,6 % auf durchschnittlich 697.000 gesunken, während die geleisteten Arbeitsstunden um 1,5 % auf 53,5 Mio. gefallen waren. Der Gesamtumsatz ging bis dahin um 2,7 % auf 8,041 Mrd. Euro nach oben, der Index des Auftragseingangs fiel um 11,8 % auf im Durchschnitt 60,0.

Die Zahl der Neuzulassungen bei den leichten Nutzfahrzeugen bis 3,5 t ist im Januar verglichen mit dem Vorjahr um 36,6 % gesunken. Gleichzeitig fielen die Neuzulassungen bei den Nutzfahrzeugen über 3,5 t um 33,0 %. Bei den Lastkraftwagen über 16 t wurde ein Rückgang der Zulassungen um 34,7 % registriert, während bei Bussen über 3,5 t auf das Jahr gesehen 15,8 % weniger Zulassungen zu verzeichnen waren.

Der italienische Einzelhandelsumsatz ist im Dezember zum Vormonat um 1,9 % auf 153,7 zurückgegangen.

Das britische, endgültige Quartalswachstum liegt bei 1,5 %, unrevidiert zur vorläufigen Veröffentlichung. Im Quartal zuvor hatte das Wachstum bei -0,7 % gelegen.

Die EZB legte die Referenzkurse für einen Euro auf 0,8884 (0,8797) Britische Pfund (EUR/GBP), 123,76 (122,40) Japanische Yen (EUR/JPY) und auf 1,4848 (1,4805) Schweizer Franken (EUR/CHF) fest. Der Referenzkurs zum US-Dollar (EUR/USD) liegt bei 1,2795 (1,2763).

Die Zahl der US-amerikanischen Hausverkäufe ist im Januar auf 4,49 Mio. gefallen. Im Vorfeld war mit einem Bereich von 4,55 bis 4,91 Mio. gerechnet worden. Im Monat zuvor waren 4,74 Mio. Häuser verkauft worden.

Die US-amerikanischen Rohölvorräte (Crude Oil Inventories) sind in der vorangegangenen Woche um 0,7 Mio. Barrel gestiegen, nach zuvor -200.000 Barrel.

Die Benzinvorräte (Gasoline Inventories) haben sich in den USA im Wochenvergleich um 3,4 Mio. Barrel ausgeweitet, nach zuletzt einem Plus in Höhe von 1,1 Mio. Barrel.

Die Vorräte an Destillaten (Distillate Inventories), die auch das Heizöl beinhalten, sind gegenüber der Vorwoche in den Vereinigten Staaten um 0,8 Mio. Barrel geklettert, nach zuvor -800.000 Mio. Barrel.

Nach einem Hoch in der Nacht bei 1,2761 ist der Euro zum US-Dollar am Morgen bisher bis auf 1,2681 im Tief gefallen.

Zum Schweizer Franken bewegt sich die Einheitswährung nach Hochs bei 1,4922 gestern Abend zwischen 1,4875 und 1,4905. Nach einem Tief bei 0,8923 in der Nacht konnte sich der Euro bisher auf 0,8966 Britische Pfund verbessern.

In einem weiterhin volatilen Handel ist der Euro von Tiefs gestern Abend bei 123,80/81 bis auf Hochs bei 124,86/81 gestiegen. Aktuell bewegt sich das Währungspaar um 124,50/40.

Aktuell notiert der Kurs des Euro bei 1,2715 gegenüber 1,2720 US-Dollar am vorherigen Handelstag. Weiterhin bewegt sich der Kurs des Euro gegenüber dem vorherigen Handelstag derzeit bei 0,8957 nach 0,8949 Britischen Pfund und auf 1,4833 nach 1,4881 Schweizer Franken. Gegenüber dem Japanischen Yen steht der Euro gegenwärtig bei 124,43 nach 123,92 Yen am letzten Handelstag.

Um 08:00 Uhr wurden bereits die ILO Arbeitsmarktstatistik und der für März vorausberechnete GfK Konsumklimaindex veröffentlicht. Letzterer notiert bei 2,6 Punkten nach revidierten 2,3 Punkten (revidiert von 2,2) im Vormonat. Der Konjunkturerwartungsindex ist im Berichtsmonat um 5 Punkte auf -27,9 angestiegen. Der Index für die Einkommenserwartung liegt aktuell bei -11 Punkten und damit 9,5 Zähler über dem letzten Stand. Die Anschaffungsneigung war dagegen rückläufig mit 14,6 nach zuvor noch 15,5 Punkten.

Die Zahl der Erwerbstätigen mit Wohnort in Deutschland liegt im Januar in Deutschland gemäß der ILO-Arbeitsmarktstatistik bei 39,826 Mio. und damit um 0,3 % über dem Vorjahresniveau. Zum Vormonat sank die Zahl der Erwerbstätigen um 1,7 % nach -0,6 % im Vormonat. Auch saisonbereinigt blieb ein Minus von 0,2 %. Die Zahl der Erwerbslosen lag im Januar bei 3,16 Mio. und damit 1,3 % über dem Dezember-Stand von 3,12 Mio. Im Januar 2008 waren es noch 3,33 Mio. gewesen, ein Rückgang somit um 5,0 %. Die Erwerbslosenquote für Januar liegt bei 7,3 % nach noch 7,2 % im Dezember bzw. 7,7 % im Vorjahresmonat.

Um 09:55 Uhr folgen die offiziellen Daten zum deutschen Arbeitsmarkt. Um 10:00 Uhr kommt das Geldvolumen, und um 11:00 Uhr folgen die Geschäfts- und Verbraucherstimmung für Februar 2009 (Marktkonsens: 69,2 nach zuvor 68,9) und Geschäftsklimaindex der Eurozone.

Bei den US Auftragseingängen für langlebige Wirtschaftsgüter um 14:30 Uhr wird ein Rückgang im Bereich von -2,3 % im Januar nach -2,6 % im Monat zuvor erwartet. Die ebenfalls um 14:30 Uhr anstehende Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe wird bei 625.000 nach zuvor 627.000 gesehen.

Um 16:00 Uhr folgen noch die US Verkäufe neuer Häuser ("New Home Sales") für Januar 2009. Hier wird von 328.000 bis 329.000 Hausverkäufen nach 331.000 im Monat zuvor ausgegangen.

Um 16:30 Uhr folgt dann noch der wöchentliche Erdgasbericht.

Die aktuellen Termine im Überblick:

• 09:30 - IT Geschäftsklimaindex Februar
• 09:55 - DE Arbeitsmarktdaten Februar
• 10:00 - EU Geldvolumen Eurozone Januar
• 11:00 - EU Geschäfts- u. Verbraucherstimmung Februar
• 11:00 - EU Geschäftsklimaindex Eurozone Februar
• 14:30 - US Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter Januar
• 14:30 - US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
• 14:30 - CA Arbeitsmarktbericht Dezember
• 14:30 - CA Unternehmensgewinne 4. Quartal
• 16:00 - US Verkäufe neuer Häuser Januar
• 16:30 - US EIA Erdgasbericht (Woche)
• 17:00 - US Ankündigung 3- u. 6-monatiger Bills
• 22:30 - US Wochenausweis Geldmenge
• 22:45 - NZ Zuwanderung Januar
• 22:45 - NZ Auslandstouristen Februar
(26.02.2009/fx/n/f)

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