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Devisen Morgenbericht


06.11.2008 - 09:00:10 Uhr
forexcheck.de

Frankfurt a. M. (forexcheck.de) - Nach einem schnellen Anstieg gestern Nachmittag von 1,2907 auf 1,3115 US-Dollar ist der Euro in der Nacht bis auf 1,2836 US-Dollar zurückgefallen und tendiert aktuell in einer Spanne zwischen 1,2825 und 1,2893 US-Dollar.

Zum Schweizer Franken handelte der Euro in der Nacht zwischen 1,4960 und 1,4988. Am Morgen markierte das Währungspaar ein Hoch bei 1,4994 und ein Tief bei 1,4947, von dem aus eine Rally bis 1,5028 Schweizer Franken eingesetzt hat. Gegenüber dem Britischen Pfund bewegte sich der Euro in der Nacht mit starken Schwankungen zwischen 0,8130 und 0,8142.

Nach Hochs bei 127,02, bei 127,07 und bei 126,97 am gestrigen Abend ist der Euro zum Japanischen Yen heute Morgen bis auf 125,24 Japanischen Yen zurückgefallen.

Bei den Währungen gab es am gestrigen Mittwoch einiges an Bewegung. Der Euro z. B. verlor gegenüber dem US-Dollar (EUR/USD) knapp 1 % auf einen Stand von 1,2867. Ebenso erging es ihm gegenüber dem Schweizer Franken (EUR/CHF). Hier betrug das Minus 126 Pips. Der Euro gewann gestern stärker gegen die Türkische Lira (EUR/TRY). Dieses Währungspaar schloss mit +539 Pips bei 1,9800. Das Britische Pfund verlor gegenüber dem Schweizer Franken (GBP/CHF) gestern etwas an Wert. Das Währungspaar büsste 182 Pips ein und beendete den Handelstag bei 1,8427. Der US-Dollar gewann noch gegenüber dem Südafrikanischen Rand mehrere hundert Pips und schloss in der Nähe eines neuen Mehrtagehochs bei 9,795.

Der italienische Dienstleistungsindex fällt im Oktober auf 45,7. Einen Monat zuvor hatte er noch bei 49,4 notiert.

Der französische Dienstleistungsindex notiert im Oktober bei 47,5. Im Vormonat hatte der Index noch bei 50,1 gestanden. Erwartet wurde der Serviceindex bei 48,8.

Der deutsche Dienstleistungsindex für Oktober notiert bei 48,3. Erwartet wurde der Index bei 49,7. Im Vormonat hatte er bei 50,2 gestanden.

Der Dienstleistungsindex für die Eurozone notiert in der zweiten Veröffentlichung für Oktober bei 45,8. Damit wurde die offizielle Vorabschätzung vom 46,9 nach unten revidiert. Im Vormonat hatte der Index bezüglich der Dienstleistungen noch bei 48,4 gestanden. Der Einkaufsmanagerindex für die Eurozone notiert in der zweiten Veröffentlichung für Oktober insgesamt bei 46,3. Im Vormonat hatte er bei 46,9 gelegen. Gerechnet wurde mit einem Stand von 44,6.

Der britische Produktionsindex ist im September auf um 0,8 % gefallen. Im Vormonat lag der Index mit 0,6 % im Minus.

Der Einzelhandelsumsatz ist in der Eurozone im September gegenüber dem Vormonat in der ersten offiziellen Schätzung um 0,2 % gefallen. Im Jahresvergleich ist der Umsatz des Einzelhandels in der Eurzone im Berichtsmonat um 1,6 % gesunken. Der Einzelhandelsumsatz im Bereich aller EU Mitgliedsstaaten ist im Monatsvergleich um 0,1 % gefallen. Im Jahresvergleich ist der Umsatz des Einzelhandels um 0,4 % gesunken.

Im Oktober ist die Zahl der privat Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft in den USA um 157.000 gefallen. Gerechnet worden war mit einem Rückgang in Höhe von 90.000. Im Vormonat hatte das Minus noch bei 26.000 gelegen und wurde somit von den zuvor veröffentlichten -8.000 weiter nach unten revidiert. Der US-amerikanische ISM Non-Manufacturing Index (NMI) für Oktober notiert bei 44,4 %. Erwartet wurde der NMI im Bereich 47,8 bis 48,5 % nach zuvor 50,2 %.

Die EZB legte die Referenzkurse für einen Euro auf 0,8065 (0,8075) Britische Pfund (EUR/GBP), 127,40 (127,35) Japanische Yen (EUR/JPY) und auf 1,5051 (1,4943) Schweizer Franken (EUR/CHF) fest. Der Referenzkurs zum US-Dollar (EUR/USD) liegt bei 1,2870 (1,2820).

Aktuell notiert der Kurs des Euro bei 1,2824 gegenüber 1,2927 US-Dollar am vorherigen Handelstag. Weiterhin bewegt sich der Kurs des Euro gegenüber dem vorherigen Handelstag derzeit bei 0,8099 nach 0,8137 Britischen Pfund und auf 1,4972 nach 1,XXX Schweizer Franken. Gegenüber dem Japanischen Yen steht der Euro gegenwärtig bei 126,90 nach 126,66 Yen am letzten Handelstag.

Um 09:00 Uhr beginnt die EZB Ratssitzung, auf der die Zinsentscheidung für die EU ansteht. Um 09:30 Uhr startet die Ratssitzung der Bank of England. Um 12:00 Uhr werden heute die deutschen Industrieaufträge veröffentlicht. Um 13:45 Uhr wird das Sitzungsergebnis der EZB bekannt gegeben, und um 14:30 Uhr findet die dazugehörige Pressekonferenz statt.

Aus den USA kommen um 14:30 Uhr Zahlen zur US Arbeitsproduktivität und die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Bei der Produktivität erwartet man einen Anstieg im dritten Quartal 2008 im Bereich 1,0 % nach 4,3 % im Vorquartal.

Die aktuellen Termine im Überblick:

• 09:00 - DE Deutsche Telekom PK
• 09:00 - EU EZB Ratssitzung
• 10:00 - DE adidas Conference Call
• 10:00 - DE Altana Conference Call
• 10:00 - EU EZB MFI Zinsstatistik
• 10:30 - GB BoE Ratssitzung
• 11:00 - DE ProSiebenSat.1 Media Conference Call
• 12:00 - DE Auftragseingang Industrie September
• 12:00 - US Monster Beschäftigungsindex Oktober
• 13:45 - EU EZB Sitzungsergebnis
• 14:00 - DE Rofin-Sinar Technologies Jahresergebnis
• 14:30 - EU EZB PK zur Ratssitzung
• 14:30 - US Arbeitsproduktivität 3. Quartal
• 14:30 - US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
• 14:30 - CA Baugenehmigungen September
• 16:00 - CA Ivey Einkaufsmanagerindex Oktober
• 16:35 - US EIA Erdgasbericht (Woche)
• 17:00 - DE Rofin-Sinar Technologies Conference Call
• 17:00 - US Ankündigung 3- u. 6-monatiger Bills
• 17:30 - CH KOF Monetary Policy Communicator
• 18:00 - US Ladenkettenumsatz Oktober
• 21:00 - US Treasury STRIPS Oktober
• 22:00 - US Walt Disney Ergebnis 4. Quartal
• 22:30 - US Wochenausweis Geldmenge
(06.11.2008/fx/n/f)

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