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S&P 500-Index lauert unter 3.300 Punkten


14.01.2020 - 09:23:23 Uhr
UBS

Zürich (www.aktiencheck.de) - Der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) befindet sich seit dem Verlaufstief bei 2.855 Punkten vom 03. Oktober in einem Aufwärtstrend, wie aus der Veröffentlichung "KeyInvest DailyTrader" der UBS hervorgeht.

Am 11. Oktober habe mit einer Aufwärtskurslücke bei 2.948 Punkten der 50er EMA erobert werden können. Mit der Eroberung des 50er EMA sei bereits weitere kurzfristige Stärke angedeutet worden. Der Index habe dann auch weiter angezogen und habe in einem steilen Anstieg bis nahezu 3.300 Punkte hochklettern können. Am Vortag sei der Index bei 3.288 Punkten aus dem Handel gegangen. Der S&P 500 sei nach dem monatelangen Anstieg massiv überkauft und habe auf dem Weg nach oben zahlreiche offene Gaps auf der Unterseite hinterlassen. Das tiefste offene Gap befinde sich bei 2.948 Punkten. Zudem verlaufe im Monatschart bei 3.300 Punkten eine langfristige Fibonacci-Trendlinie als Widerstand mit einem Ursprung in den 1980er Jahren, die auch bereits die Millennium-Rally eingedämmt habe.

Ausblick: Der Aufwärtstrend im S&P 500 sei weiterhin klar intakt, allerdings sei der Index aktuell massiv überkauft. Der bekannte Fear & Greed-Index notiere aktuell im Bereich "Extreme Greed" bei 91 von 100 Punkten.

Die Short-Szenarien: Der Index drehe im Bereich von 3.300 Punkten am langfristigen Widerstand wieder nach unten ab und nehme zunächst Kurs auf die Unterstützung bei 3.260 Punkten. Gehe es weiter tiefer, dürften die Bären Kurs auf die erste untere Kurslücke bei 3.205 Punkten nehmen. Kurslücken würden in der deutlichen Mehrzahl der Fälle im weiteren Kursverlauf wieder geschlossen. Sollte es zu einer langfristigen Korrektur kommen, dürfte der Index daher auch die tiefe offene Kurslücke bei 2.948 Punkten schließen.

Die Long-Szenarien: Der S&P 500 könne sich im Bereich von 3.300 Punkten halten und setze kaum zurück. In der Folge gelinge dann der Durchbruch nach oben über 3.300 Punkte hinaus. Die erste Anlaufmarke wäre dann wohl die obere Trendkanalbegrenzung bei 3.350 Punkten. Allerdings würde sich die Lage bei einem Durchbruch nach oben noch mehr überhitzen und es dann wahrscheinlich nur verzögert eine heftige Reaktion auf den monatelangen Kursanstieg geben. (14.01.2020/ac/a/m)




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