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DAX, Entscheidung naht


17.02.2017 - 09:18:48 Uhr
DZ BANK

Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Technischen Analysten bei der DZ Bank berichten von deren aktuellen Blick auf das deutsche Aktienbarometer DAX:

Nach moderater Eröffnung zeigten sich gestern auf beiden Seiten kaum Impulse. Die Verkäufer lagen leicht im Vorteil, da den ganzen Handelstag über ein (wenn auch nicht gravierender) Angebotsüberschuss das Bild prägte.

Es dürfte spannend werden in den kommenden Handelstagen: Der deutsche Blue Chip-Index hat einen Großteil seiner vorherigen Verlustserie, die von der Spitze zum Tief immerhin über 400 Punkte betrug, wieder aufholen können. Dies gelang vor allem mit Hilfe der US-Indizes, die zuletzt von Allzeithoch zu Allzeithoch geeilt sind, deren Trendverlauf aber nun schon sehr weit fortgeschritten ist. In dieser Zeit schaffte es das wichtigste deutsche Aktienmarktbarometer nicht, sein letztes Bewegungshoch um 11.890 Punkte zu überwinden. Die letzten beiden Handelstage brachten hingegen ein erstes Abprallen unterhalb dieses charttechnischen Widerstandsbereichs. Mit dem "Dekadenzyklus" dreht dieser Tage der letzte der großen Zyklen nach unten. Dem Aktienmarkt dürfte dadurch weiterer Rückenwind versagt bleiben.

Da der DAX zudem eine intakte "relative Schwäche"-Entwicklung gegenüber seinen US-Pendants aufweist, ist ein abermaliger Test der charttechnischen Unterstützung um 11.400 Punkte noch nicht vom Tisch. Entscheidend für die Signifikanz dieser Aussage ist jedoch ein merkliches Schwächesignal von Seiten der USamerikanischen Dividendenpapiere, welches gegenwärtig noch nicht zu erkennen ist.

Beachten Sie auch die Analyse der DZ BANK-Analysten zum deutschen Leitindex "DAX, noch kein "Befreiungsschlag"".

Lesen Sie auch den Artikel der Helaba-Experten "DAX, das richtige Timing" sowie den Artikel "DAX, der "doppelte Flaggenausbruch"" und "DAX, der Getriebene".

Verpassen Sie nicht die Artikel "USD/JPY, Korrektur beendet" und "Öl (WTI) beißt sich die Zähne aus" und die Analyse "Gold, weiterer Preisrückgang?". (17.02.2017/dc/a/i)



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