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Gold: Saisonalität als Sahnehäubchen?


12.07.2019 - 10:50:47 Uhr
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - "Nach Golde drängt, am Golde hängt doch alles" lässt Goethe Margarethe in "Faust I" feststellen, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Gelte diese Erkenntnis auch aus Investorensicht im 2. Halbjahr 2019? Ohne zu viel vorwegzunehmen: Aufgrund der Masse an konstruktiven Charts im gesamten Edelmetallsektor könne diese Frage, durch die Brille des Technischen Analysten betrachtet, eindeutig mit ja beantwortet werden. Doch der Reihe nach:

Ihren Halbjahresausblick würden die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt mit dem Blick auf den Quartalschart des Goldpreises starten. Der Boden, welchen das Edelmetall seit fast sechs Jahren ausgebildet habe, sei zuletzt immer stabiler und tragfähiger geworden. Mit dem Sprung über das Widerstandsbündel aus der Glättungslinie der letzten 38 Quartale (akt. bei 1.341 USD), der 38,2%-Korrektur des gesamten Baisseimpulses von 2011 bis 2015 (1.380 USD) sowie den Hochs der letzten Jahre liege inzwischen eine abgeschlossene Schulter-Kopf-Schulter-Umkehr vor. Zur Erinnerung: Im Jahresausblick hätten die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt auf die nahezu deckungsgleichen Hochs der letzten fünf Jahre hingewiesen, die jeweils in diesem Dunstkreis ausgebildet worden seien. Diese Konstellation verleihe dem Ausbruch auf der Oberseite zusätzlichen Nachdruck.

Im zweiten Schritt möchten die Analysten die Zeitebene herunterbrechen, um anhand des Monatscharts das Kursziel der erfolgreichen Bodenbildung zu bestimmen. Doch zunächst verdeutliche auch dieser Zeithorizont nochmals die Bedeutung des Katalysators bei rund 1.370 USD. Selbst der Point & Figure-Chart untermauere diesen Signalgeber. Schließlich entstehe bei dieser, in Europa etwas in Vergessenheit geratenen, Chartdarstellungsform ebenfalls ein großes Investmentkaufsignal! Aus der Höhe der multiplen Schulter-Kopf-Schulter-Formation ergebe sich nun ein kalkulatorisches Anschlusspotenzial von rund 300 USD. Auf dem Weg zum Ausschöpfen des diskutierten Kurspotentials würden die verschiedenen Tiefs bei rund 1.520 USD bzw. die Parallele zum Aufwärtstrend seit Ende 2015 (akt. bei 1.556 USD) wichtige Etappenziele definieren. Zusätzlicher Rückenwind komme aktuell vom trendfolgenden MACD, welcher gerade ein neues Kaufsignal geliefert habe. Um die Gefahr eines Fehlausbruchs auf der Oberseite gar nicht erst aufkommen zu lassen, sollte der Goldpreis in Zukunft nicht mehr unter das Hoch von September 2017 bei 1.358 USD zurückfallen.

Der langfristige Chartverlauf des Edelmetalls besitze allerdings noch eine weitere Dimension. So müssten sich Anleger die Frage stellen, ob neben dem erfolgreichen Trendwendemuster nicht auch noch eine lehrbuchmäßig zurückgetestete Konsolidierungsformation vorliege. So stelle die gesamte Verschnaufpause seit dem Rekordhoch von 2011 bei 1.920 USD im langfristigen Kontext letztlich nichts anderes als eine trendbestätigende Flagge dar. Anleger, die dieser Interpretation folgen würden, könnten auf Sicht der nächsten zwei bis drei Jahre sogar auf "mehr" als das diskutierte Anschlusspotenzial von 300 USD hoffen. Für einen validen Ausbruch sprächen derzeit auch zyklische bzw. saisonale Argumente.

Angelehnt an den US-Präsidentschaftszyklus untersuchen wir auf Basis der Daten seit 1971, wie sich der Goldpreis typischerweise in Vorwahljahren der USA entwickelt, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt. Im Durchschnitt beschere das Vorwahljahr Goldinvestoren ein zweistelliges Kursplus bei einer Trefferquote von 67%. D.h., acht der zwölf Vorwahljahre seit 1971 habe der Goldpreis mit Kursgewinnen beenden können. Im Ergebnis stelle das Vorwahljahr unter saisonalen Gesichtspunkten den zweitbesten Teilabschnitt im vier Jahre umspannenden US-Wahlzyklus dar. Innerhalb dieses guten Zeitraumes steche die 2. Jahreshälfte sogar nochmals positiv hervor. (12.07.2019/ac/a/m)




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