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Gold, der „game changer“


20.03.2017 - 09:26:30 Uhr
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Rohstoffexperten der HSBC Trinkaus & Burkhardt berichten von deren aktuellen Blick auf den Goldpreis:

Nach dem freundlichen Jahresauftakt scheiterte der Goldpreis zuletzt an dem Widerstand in Form der 200-Tages-Linie (akt. bei 1.260 USD). Den anschließenden Korrekturimpuls mit Notierungen unterhalb der Marke von 1.200 USD hat das Edelmetall zuletzt aber wieder eindämmen können. Diese Entwicklung gibt uns die Gelegenheit, eine strategische Bestandsaufnahme vorzunehmen. Zu Beginn des Jahrtausends startete ein neuer übergeordneter Hausseimpuls, der im Jahr 2011 in einer Übertreibungsphase und dem bisherigen Rekordstand bei 1.920 USD gipfelte. Seither korrigiert der Goldpreis die beschriebene Euphorie in Form einer klassischen Korrekturflagge.

Dementsprechend kommt dem Abwärtstrend seit September 2011 (akt. bei 1.313 USD) eine Schlüsselrolle zu, denn ein Sprung über dieses Level würde das seit mehr als fünf Jahren bestehende Konsolidierungsmuster "bullish" auflösen. Mit anderen Worten: Das Überwinden dieser Marke käme einem "game changer" gleich. Schließlich dürften die verschiedenen Hochs bei 1.375/1.392/1.433 USD dann nur Durchgangsstationen auf den Weg nach Norden darstellen. Langfristig ebnet eine aufgelöste Korrekturflagge sogar dem Weg bis zum o. g. Allzeithoch. Die Chancen einer positiven Weichenstellung steigen unter zyklischen Aspekten ab August, wenn das Edelmetall in die saisonal beste Phase des Jahres eintritt. Aktuell ist aus Investorensicht also möglicherweise noch etwas Geduld gefragt.

Beachten Sie auch die Analyse der DZ BANK-Analysten zum deutschen Leitindex "DAX, der aufsteigende Keil".

Lesen Sie auch den Artikel der Helaba-Experten "DAX vor großem "Gann-Tag"" sowie den Artikel "DAX, Risikoeinpreisung fahrlässig?" und " Euro (EUR/USD), Schwäche trotz Kaufsignal".

Verpassen Sie nicht die Artikel "DAX, das wichtige Haltebündel" und "DAX, die Leitplanken" und die Analyse "Öl, der Schlag ins Kontor". (20.03.2017/dc/a/r)



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