Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Nach Beurteilung der Rohstoff-Experten bei der HSBC Trinkaus lässt sich bei Gold auf Kursgewinne hoffen.
Der Goldpreis habe im Mai mehrfach kurz davor gestanden, die wichtige Unterstützung in Form des Tiefs vom 29. Dezember 2011 bei 1.524 USD zu unterschreiten. Letztlich habe diese Bastion aber verteidigt werden können, was die kurzfristigen Perspektiven wieder etwas aufhelle.
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Um indes neue Kursimpulse auf der Oberseite freizusetzen, müsse nach Ansicht der HSBC-Experten der Sprung über die Widerstandszone aus dem alten Aufwärtstrend seit 2010 (akt. bei 1.666 USD), der 200-Tages-Linie (akt. bei 1.679 USD) und dem Abwärtstrend seit September 2011 (akt. bei 1.717 USD) gelingen. Im Erfolgsfall dürften, so die technischen Analysten weiter, die Hochs vom Februar 2012 und November 2011 (1.793/804 USD) angesteuert werden, bevor sich die Tür in Richtung des Allzeithochs vom September 2011 bei 1.921 USD öffnet.
Bei den technischen Indikatoren sei der Stochastik jüngst kurz vor dem Durchstoßen seiner Signallinie nach oben abgedreht ("bearish failure") und lasse somit auf weitere Kursgewinne hoffen. Die Gefahr sei jedoch noch nicht gebannt: Werde das angeführte Dezembertief doch noch preisgegeben, müsse ein schnelles Wiedersehen mit dem Tief vom Dezember 2010 bei 1.431 USD einkalkuliert werden. Anleger sollten daher jenseits der definierten Trigger-Marken prozyklisch agieren.
Eine Übersicht zu den aktuellen Terminen und Wirtschaftsdaten finden Sie im Termin-Topic. (15.06.2012/dc/a/r)