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FED warnt vor schwierigen Zeiten, Bitcoin steigt auf über 8.700 US-Dollar


01.05.2020 - 14:00:00 Uhr
derivatecheck.de

Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Leitzins der Federal Reserve, der amerikanischen Zentralbank, liegt nach wie vor zwischen 0 und 0,25 Prozent. Das gab der Vorsitzende auf einer Pressekonferenz am Mittwoch bekannt. Gleichzeitig stimmte er das amerikanische Volk auf wirtschaftlich schwierige Zeiten ein und bat um weitere finanzielle Hilfen. Währenddessen war Bitcoins Kurs um beinahe 20 % gestiegen.

Zinsen bleiben niedrig


Zwei Tage dauerte das Meeting der Federal Reserve. Am Ende stand fest, dass die Zentralbank bei ihren niedrigen Zinsen bleiben würde. Unverändert liegt er in einer Spanne zwischen 0,25 Prozent und 0 Prozent. Voraussichtlich würde der Zins so niedrig bleiben, solange die Wirtschaft aufgrund der Corona-Krise weiterhin schwächeln würde. Laut Jerome Powell, dem Vorsitzenden der FED, sind drei Faktoren für die schlechte wirtschaftliche Lage verantwortlich: die Unwägbarkeiten hinsichtlich der Ausbreitung von COVID-19, der Einbruch an Produktivität aufgrund von Social Distancing sowie die globalen Ausmaße der Krise.

Gleichzeitig merkte das Federal Open Market Committee (FOMC) an, dass es die Wirtschaft der USA aktiv, entschlossen und aggressiv verteidigen würde. Dafür scheute es sich nicht, die gesamte Bandbreite seiner Mittel einzusetzen, um die US-Wirtschaft durch diese schwierigen Zeiten zu leiten. Bis die USA nicht bestimmte Werte an Beschäftigung und Preisstabilität erreicht hat, werde die FED weiterhin ihre Zinspolitik fortführen.

Schlechte Stimmung nützt Bitcoin


Die Aussagen der FED lassen vermuten, dass das noch eine Weile dauern könnte. Im Moment gehen sie mittelfristig von weiteren Einschnitten in der Wirtschaft aus. Im ersten Quartal war die Wirtschaft bereits um 4,8 Prozent geschrumpft, ein heftigerer Einbruch als während der Finanzkrise von 2008. Außerdem deutete die FED an, dass es möglicherweise weitere Finanzspritzen geben würde.

Währenddessen tat Bitcoin, wozu es geschaffen wurde: Die Alternative zum Fiatmoney-System konnte seinen Kurs immens steigern und die Marke von 9.000 US-Dollar knacken. Die größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung legte innerhalb eines Tages um über 15 Prozent zu und konnte kurz auf 9.400 US-Dollar steigen, bevor sich die beliebte Kryptowährung wieder bei $8.700 einpendelte. Die Finanzkrise von 2008 war einer der Gründe, welcher zur Entwicklung von Bitcoin führte. Nun da wieder die nächste Krise bevorsteht, die Leitzinsen sinken und die Geldmengen steigen, kommt Bitcoin wieder als sicherer Hafen ins Spiel.

Nicht nur Bitcoin konnte in den vergangenen Tagen zulegen, auch Gold und US-Staatsanleihen legten eine Rallye hin. Jedoch wuchs Bitcoin stärker als alle anderen Werte. Laut Samson Mow, CSO von Blockstream, gibt es gute Gründe, warum gerade Bitcoin sich hervortat. Bei der Kryptowährung sei es nicht die inflationäre Geldpolitik, welche einen gekünstelten Stimulus auslöst, sondern die erhöhte Nachfrage. Interessant dabei, dass die erhöhte Nachfrage in den letzten 48 Stunden hauptsächlich durch den Spot-Markt ausgelöst wurde, was zeigt, dass das Interesse bei Privatanlegern hoch ist. Derzeit steigen auch die Suchanfragen nach Bitcoin kaufen und sogar Kryptowährungen kaufen PayPal. Das zeigt, dass immer mehr Personen über eine Investition in Bitcoin nachdenken.

Doch nicht alle sind optimistisch. Tyler Durden, ein Pseudonym für einen ZeroHedge-Journalisten, vermutet hinter dem Bitcoin Kurs Anstieg nur einen weiteren Pump & Dump. Er hofft darauf, dass das Halving den Zentralisierungstendenzen des Bitcoin Minings einen Dämpfer verpasst und viele chinesische Miner ihre Geräte vom Netz nehmen. Nur dann hätten wir einen richtigen Bullenmarkt. (01.05.2020/dc/a/r)





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