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Tipps zu Derivaten 2020


03.04.2020 - 18:15:00 Uhr
derivatecheck.de

Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Als Derivate werden Finanzprodukte bezeichnet, die selbst vom Preis sowie der Entwicklung anderer Produkte der Finanzwelt, etwa Aktien, abhängig sind. Somit sind diese anderen Finanzprodukte treffend als Basiswerte bezeichnet. Das können etwa bereits erwähnte Aktien, aber auch Währungen und Rohstoffe sein. Wer auf Derivate setzt, wettet auf die zukünftige Entwicklung des Preises des entsprechenden Finanzprodukts.



Auf dem Finanzmarkt ist der Sektor der Derivate in den vergangenen Jahren enorm gewachsen. Zudem zeigen sich hier eine Vielzahl von Veränderungen und immer vielseitigere Kontrakte. Das hat den Markt für nicht wenige, die sich für Derivate interessieren, nahezu unüberschaubar gemacht. Dennoch ist der Derivate-Markt auch für Menschen, die privat ihren Erfolg suchen, attraktiv. Allerdings herrschen aktuell Zeiten, in denen sich der gesamte Finanzsektor in einem Hurrikan befindet.

Immer mehr Spekulanten setzen aus diesem Grund auf Alternativen. Etwa Gold oder Kryptowährungen. Letztere haben derzeit jedoch ähnlich zu kämpfen, zeigen sich nach einer durchwachsenen Woche allerdings wieder ein wenig im Plus. Dennoch sind viele der Anleger verunsichert, denn keiner kann aktuell abschätzen, wie die Situation in wenigen Tagen aussieht. Insbesondere, da die Auswirkungen des Coronavirus immer massiver werden. Um überhaupt mit Crypto trading erfolgreich sein zu können, muss ähnlich wie bei den Derivaten, das Wissen über die Materie sitzen und der Kryptowährung Kurse in Euro im Auge behalten werden. Dabei liegen die Ursprünge des Derivatehandels schon rund 4000 Jahre in der Vergangenheit. Leider haben Manipulationen und Spekulationsblasen in den vergangenen Jahren dazu geführt, dass die Derivate in ein schlechtes Licht gerückt wurden.

Derivate - Vorteile auf einen Blick


Im Gegensatz zu Aktien gibt es einige Vorteile, die Derivate mit sich bringen:

Aktien sind nur dann profitabel, wenn der Kurs steigt. Bei Derivaten hingegen kann ein Handel in beide Richtungen stattfinden. Denn als Händler ist es möglich, ebenfalls auf fallende Werte zu setzen.

Der Derivatehandel ist nicht auf Öffnungszeiten von Börsen beschränkt. Im Regelfall ist das Geschäft über die Anbieter auch außerhalb dieser Zeiten möglich.

Grundsätzlich wurden Derivat erschaffen, um das Risiko zu minimieren.

Mit Derivaten ist es möglich, auch dann einen Profit zu erzielen, wenn aktuelle eine Seitwärtsbewegung des Marktes herrscht. In diesem Bezug bieten sich spezielle Derivate an, wie etwa Inline-Optionsscheine.

Der Derivatehandel bindet weniger Kapital und ist deutlich günstiger als der Kauf von Aktien.

Neben dem entsprechenden Risiko bieten Derivate aufgrund von Hebelprodukten gute Renditechancen. Diese liegen dabei weit über den möglichen Gewinnen, die üblicherweise erzielt werden können.

Als Letztes muss noch die Vielfalt genannt werden. Denn Derivate beziehen sich heute auf eine Vielzahl von Basiswerten. Dabei finden sich Wertpapiere, Währungen, Indizes, Rohstoffe und Zinsen.

Doch ebenso muss über die Nachteile gesprochen werden. Wer mit Derivaten handelt, der sollte sich über diese im Klaren sein:

Das Risiko des Derivatehandels ist hoch. Nicht nur kann er den Verlust des gesamten, eingesetzten Kapitals zur Folge haben. Denn aufgrund der Nachschusspflicht kann ebenfalls weiteres Vermögen betroffen sein.

Im Gegensatz zu Aktien, bei denen der Erwerb des Basiswerts gleichzeitig das Recht auf Dividenden oder Stimmrecht mitbringt, fehlen diese bei Derivaten.

Für den Privatanleger ist die Preisbildung bei einem Derivat nicht unbedingt nachvollziehbar. Darunter leidet die Transparenz.

Wird ein Basiswert erworben, steht diesem ein Sachwert gegenüber. Bei Derivaten gibt es keinen tatsächlichen Wert, der sich auf einen Besitz bezieht. (03.04.2020/dc/a/r)






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