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Bund-Future mit Schulter-Kopf-Schulter-Formation


31.03.2017 - 09:31:24 Uhr
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Technischen Analysten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt berichten von deren aktuellen Blick auf das deutsche Rentenbarometer Bund-Future (FGBL):

Dem Bund-Future drohte nach dem jüngsten Kontraktwechsel die Komplettierung einer lang gestreckten Schulter-Kopf-Schulter-Formation. Eine solche Weichenstellung hätte deutlich tiefere Notierungen impliziert. Dadurch, dass das Rentenbarometer im Bereich des Tiefs vom November 2016 (159,14) die Kurve bekam, konnte das beschriebene Szenario gerade noch verhindert werden. Die seither eingeleitete Erholung hat in der laufenden Woche an Schwung gewonnen, so dass Anleger auf "mehr" hoffen dürfen.

Diese Einschätzung wird auch durch die technischen Indikatoren bestätigt, bei denen nach dem Stochastik mittlerweile auch der trendfolgende MACD ein frisches Einstiegssignal generiert hat. Als nächste Anlaufmarken fungieren nun zunächst der alte Abwärtstrend seit September 2016 (akt. bei 162,32) sowie die Glättungslinien der vergangenen 90 und 38 Tage (akt. bei 162,53 bzw. 162,61). Danach dürften die noch verbliebene Restkurslücke vom Wechsel auf den Juni-Kontrakt (obere Gapkante bei 163,81) und die 200-Tages-Linie (akt. bei 163,98) ins Visier genommen werden. Größere Risiken für den Bund-Future ergeben sich vor allem bei einem Abrutschen unter die Kombination aus dem o. g. Novembertief und dem letzten Verlaufstief vom 14. März (158,73).

Beachten Sie auch die Analyse der DZ BANK-Analysten zum deutschen Leitindex "DAX, beachtliche "überkaufte" Situation".

Lesen Sie auch den Artikel der Helaba-Experten "DAX, Kursgewinne durch Stoppkäufe " sowie den Artikel "DAX, das Timing ist wichtig" und "Euro gegenüber US-Dollar gut unterstützt".

Verpassen Sie nicht die Artikel "DAX, fehlen die Anschlusskäufe?" und "Bund-Future droht Rückschlag" und die Analyse "DAX, "hinter den Kulissen"". (31.03.2017/dc/a/r)



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