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S&P 500: Das große Zittern


20.08.2019 - 09:55:00 Uhr
UBS

Zürich (www.aktiencheck.de) - Mit dem Ausbruch über das im April ausgebildete Rekordhoch bei 2.954 Punkten setzte sich der mittelfristige Aufwärtstrend beim S&P 500 Index (ISIN: US78378X1072, WKN: A0AET0) im Juli zunächst fort und führte bereits deutlich über die 3.000-Punkte-Marke, wie aus der Veröffentlichung "KeyInvest DailyTrader" der UBS hervorgeht.

Allerdings habe die Hausse Ende Juli bei 3.027 Punkten gestoppt und sei in einen steilen Ausverkauf übergegangen. Nach dem Bruch der übergeordneten Aufwärtstrendlinie sei der Index bis an die Unterstützung bei 2.816 Punkten zurückgefallen. Dort hätten die Bullen eine Erholung gestartet, die an der Hürde bei 2.940 Punkten trotz zweier Ausbruchsversuche gescheitert sei. Anschließend sei der Wert wieder nach Süden gedreht. Dabei habe die Haltemarke bei 2.816 Punkten erneut verteidigt und wiederum eine Erholung gestartet werden können. Diese treffe jetzt auf die mittelfristige Aufwärtstrendlinie, die den Anstieg einbremsen könnte.

Der Abwärtstrend beim S&P 500 sei weiter intakt. Auf dem jetzigen Niveau entscheide sich, ob er bereits in eine neue Runde gehe.

Die Short-Szenarien: Mit dem Erreichen der Aufwärtstrendlinie könnten die Bullen ihr Pulver verschossen haben und der Index wieder bis 2.872 Punkte und die Unterstützung bei 2.864 Punkten zurücksetzen. Sollte die Marke direkt unterschritten werden, stünde eine Verkaufswelle bis 2.816 Punkte an. Hier könnte eine Bodenbildung gelingen. Werde die Unterstützungszone dagegen unterschritten, käme es zu weiteren Kursverlusten bis 2.750 und 2.722 Punkte.

Die Long-Szenarien: Unterhalb von 2.954 Punkten sei der Abwärtstrend intakt. Erst ein Anstieg über die Hürde könnte als Befreiungsschlag gewertet werden. In diesem Fall dürfte der S&P 500 zügig bis 2.980 Punkte und darüber bereits wieder an sein Allzeithoch bei 3.027 Punkten klettern. (20.08.2019/ac/a/m)



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