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DAX (Tageschart): Erstmals seit Dezember 2016 unter 11.000 Punkten - Chartanalyse


07.12.2018 - 09:01:47 Uhr
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Gestern wurde dem DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) der Boden ausgeschlagen, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Nach dem Unterschreiten der zyklischen Tiefs bei 11.051/11.009 Punkten habe das Aktienbarometer kein Halten mehr gekannt und zum Handelsende sogar die aus dem Dezember 2016 stammende Kurslücke geschlossen. Das sei ein wichtiges Stichwort, denn bei den deutschen Standardwerten stünden inzwischen drei Abwärtsgaps in Folge zu Buche. Eine solche Häufung von Kurslücken habe es beim DAX erstmals während der Atomkatastrophe von Fukushima gegeben. Letztlich signalisiere dieses Verhaltensmuster einen hohen Grad an Unsicherheit bzw. einen von der Psychologie dominierten Markt. In dieser Gemengelage würden die alten Hochs vom August bis November 2016 bei rund 10.800 Punkten eine wichtige Haltezone definieren. Falle auch diese Bastion drohe das Aktienbarometer das kalkulatorische Kursziel von rund 10.000 Punkten - abgeleitet aus der vielfach beschriebenen Schulter-Kopf-Schulter-Formation - unmittelbar auszuschöpfen. Dank der Vorgaben dürfte es zu Handelsbeginn zu einer leichten Erholung kommen, aber das DAX-Chartbild bleibe weiter angeschlagen. Aktive Trader könnten den Stopp für bestehende "Shorts" auf das Niveau der o. g. alten Tiefs bzw. der Parallelen (akt. bei 11.066 Punkten) zum Baissetrend seit Januar nachziehen. (07.12.2018/ac/a/m)



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