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DAX: Massiver Einbruch belastet schwer


07.12.2018 - 08:59:10 Uhr
UBS

Zürich (www.aktiencheck.de) - Nachdem der DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) in den vergangenen Tagen eine Erholungsbewegung an der Hürde bei 11.568 Punkten abgebrochen hatte, starteten die Bären in dieser Woche den nächsten Angriff auf die wichtigen kurzfristigen Unterstützungen auf der Unterseite, wie aus der Veröffentlichung "KeyInvest DailyTrader" der UBS hervorgeht.

Dieser Abverkauf habe den DAX mit mehreren aufeinanderfolgenden Abwärtsgaps zunächst unter die Haltemarke bei 11.300 Punkten und im gestrigen Handel bereits an den langfristig relevanten Support bei 11.150 Punkten geführt. Diese Unterstützung sei im gestrigen Handel mit einem weiteren großen Gap unterschritten und zugleich eine übergeordnete Aufwärtstrendlinie durchbrochen worden. In der Spitze sei der Index bereits deutlich unter die anvisierte erste Zielmarke bei 10.850 Punkten gefallen.

Ausblick: Unterhalb von 11.150 Punkten sollte man sich jederzeit auf eine weitere massive Verkaufswelle einstellen. Diese könnte jedoch in eine unmittelbare Trendwende übergehen.

Die Short-Szenarien: Breche der Index jetzt auch unter das neue Jahrestief bei 10.762 Punkten ein, käme es zu weiteren Verlusten. Ein weiteres kurzfristiges Ziel läge dann bei 10.660 Punkten. Sollte diese Marke ebenfalls unterschritten werden, dürfte der DAX auf das große mittelfristige Kursziel bei 10.550 Punkten zusteuern. Dort könnte es allerdings zu einer Stabilisierung und einer anschließenden starken Erholung kommen. Abgaben unter die Marke würden dagegen für weitere Verluste bis 10.300 Punkte sprechen.

Die Long-Szenarien: Unter der 11.051 Punkte-Marke hätten die Bären das Sagen und könnten den Index jederzeit auf ein neues Tief drücken. Sollte die Barriere dagegen überwunden werden, könnte eine Erholung bis 11.150 Punkte führen. Dort wäre mit einer weiteren Verkaufswelle an das neue Jahrestief bei 10.762 Punkten zu rechnen. Könne der Index dagegen auch über diesen Widerstand ausbrechen, stünde eine Fortsetzung der Erholung bis 11.300 Punkte auf der Agenda. (07.12.2018/ac/a/m)




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