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DAX, doch kein Durchmarsch?


14.09.2017 - 09:09:47 Uhr
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Technischen Analysten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt berichten von deren aktuellen Blick auf das deutsche Aktienbarometer DAX:

Der DAX® konnte gestern die Kurslücke (untere Gapkante bei 12.482 Punkten) verteidigen. Da die deutschen Standardwerte in der Folge ein neues Verlaufshoch (12.566 Punkte) verbuchen konnten und zudem ein "bullish engulfing" im Tageschart entstand, bleibt die Ausgangslage konstruktiv. Die wesentlichen Katalysatoren sind dabei unverändert die zuletzt nach oben aufgelöste Korrekturflagge sowie die jüngst abgeschlossene kleine Bodenbildung.

Das rechnerische Anschlusspotential aus der letzten Weichenstellung lässt sich auf den Bereich um die Marke von 12.700 Punkten taxieren und harmoniert somit gut mit dem Julihoch bei 12.677 Punkten. Der erfolgreiche Flaggenausbruch legt perspektivisch sogar ein Wiedersehen mit dem bisherigen Allzeithoch vom Juni bei 12.952 Punkten nahe. Die Vorgaben scheinen heute kurzfristig aber einen direkten DAX®-Durchmarsch zu verhindern. Deshalb wollen wir uns auch dem Money Management widmen. Tradingorientierte Anleger können als Absicherung unverändert die untere Gapkante der jüngsten Aufwärtskurslücke (12.482 Punkte) heranziehen.

Aus strategischer Sicht sollte das Aktienbarometer indes nicht mehr unter die Marke von 12.300 Punkten zurückfallen, da ansonsten die o. g. Bodenbildung negiert wäre.

"DAX, der "widerstandsfreie" Raum".

Lesen Sie auch den Artikel der Helaba-Experten sowie den Artikel "DAX, das kalkulatorische Potenzial" und "Euro (EUR/USD) verliert an Schwungkraft".

Verpassen Sie nicht die Artikel "DAX, die Schlüsselargumente" und "DAX, merkliche Aufhellung" und die Analyse "DAX, Aktienbullen geht die Kraft aus". (14.09.2017/dc/a/i)



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