Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Marktexperten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt schauen auf die Entwicklung des MDAX.
Der MDAX sei der erste Index aus der DAX-Familie, der jüngst seinen alten Rekordstand vom Juli 2007 bei 11.494 Punkten hätte überwinden können. Trotz des neuen Allzeithochs von 11.721 Punkten sei es auf der Oberseite "ein Ausbruch mit Makeln". So sei der Spurt auf neue Hochstände in der abgelaufenen Woche sofort wieder mit einer "roten" Kerze konterkariert worden. Für einen zusätzlichen Wermutstropfen sorge die Tatsache, dass die jüngsten Hochstände weder von Seiten des RSI noch durch den MACD bestätigt worden wären. Solche negativen Divergenzen zeugten von einem gewissen Reifegrad der laufenden Aufwärtsbewegung, was einen nachhaltigen Ausbruch nach Norden ebenso wie der jüngste Haussetrendbruch im Verlauf des Trendfolgers (siehe Chart) erschweren dürfte.
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Anleger sollten auf der Unterseite vielmehr die Kombination aus dem Hoch vom Juli 2011 bei 11.259 Punkten und dem Aufwärtstrend seit Herbst 2011 bei aktuell 11.215 Punkten beachten: Falls der MDAX diese Kreuzunterstützung nicht verteidigen könne, müsste übergeordnet tatsächlich von einem Fehlausbruch ausgegangen werden, der zumindest einen Rücksetzer bis zum Septembertief bei 11.843 Punkten bzw. der 38-Wochenlinie bei aktuell 10.793 Punkten nach sich ziehen dürfte. Vor diesem Hintergrund sollte die angeführte Signalzone zusätzlich als Absicherung für bestehende Long-Positionen herangezogen werden.
Für weitere Informationen zu den Terminen nutzen Sie bitte die Verlinkung im Text. Eine ausführliche Übersicht der Daten des heutigen Tages wie auch vergangener Veröffentlichungen finden Sie im Termin-Topic. (13.11.2012/dc/a/i)