Frankfurt a. M. (derivatecheck.de) - Die technischen Analysten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt berichten von den aktuellen Aussichten beim DAX auf Wochensicht.
Seit dem Hoch von Mitte Januar bei 6.094 Punkten befinde sich der DAX planmäßig im Rückwärtsgang. Der Korrekturimpuls schlage sich im MACD mittlerweile in einem deutlichen Verkaufssignal zu Buche. Darüber hinaus habe der RSI die seit Juli 2009 bestehende Schiebezone nach unten aufgelöst. Würde in diesem negativen Umfeld auch noch die 38-Wochenlinie bei aktuell 5.450 Punkten preisgegeben, drohe unmittelbar ein Test der alten Ausbruchsmarken zwischen 5.313 und 5.111 Stellen. In dieser Zone sei zusätzlich das Fibonacci-Cluster aus der 38,2%-Korrektur der gesamten Erholungsbewegung seit März 2009 und dem 61,8%-Retracement der Rally seit Juli vergangenen Jahres (5.137 bzw. 5.124 Punkte) anzusiedeln, so dass sich hier ein massiver Kumulationspunkt ergebe. Diese Bastion gelte es, im weiteren Jahresverlauf unbedingt zu verteidigen.
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Da hier unverändert der von den Analysten angesetzte "Katastrophen-Stop" für 2010 liege, wäre ansonsten deren weiter gültige Sichtweise, dass die laufende Korrektur letztlich eine Kaufgelegenheit darstelle, über Bord zu werfen, so die Strategen bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt.
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