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DAX-Sentiment, Konsolidierung oder mehr?


29.06.2009 - 17:58:37 Uhr
animusX

Frankfurt a. M. (derivatecheck.de) - Thomas Theuerzeit, Herausgeber von animusX, berichtet von der aktuellen Sentimentbewertung des DAX.

Der DAX habe das aus technischer Sicht sinnvollerer Unterstützungsniveau erreicht und bislang auf Bestand bestätigt. Die Tatsache, dass hier auch der 200-Tagedurchschnitt verlaufe, mache die Marke umso wichtiger. Dennoch gibt es einen faden Beigeschmack. Der DAX habe aus Fibonacci-Relationen kein wichtiges Retracement erreicht. Ein solches läge erstmals bei 4.570 Punkten in Form des 38,2 %-Retracement vor.

Und auch der Blick durch die "Formationsbrille" zeige, hier könnte sich eine obere Umkehr in Form einer komplexen Schulter-Kopf-Schulter Formation ausbilden. Zugegeben, dass sei zum heutigen Zeitpunkt reine Spekulation, so der Marktanalyst, jedoch im Hinterkopf sollte man ein solch mögliches Szenario schon einmal haben. Die Nackenlinie wäre dann um das aktuelle Unterstützungsthema bei 4.680 Zählern verlaufen. Jetzt gehe es aber erst einmal darum, den Verlauf der vergangenen Woche richtig einzuordnen. Und da sehe es kurzfristig in der Tat nicht schlecht aus.

Die vergangene Woche bereits angesprochene Gegenbewegung in Richtung 5.000 Stellen +/- könnte nunmehr gestartet sein. Übergeordnet habe sich der DAX zunächst in eine Seitwärts-Range manövriert. Diese begrenze ihn zwischen 4.800 und 4.670 Punkten. Diese Marken würden indes auch die Trigger-Marken für mehr, zur Ober- oder Unterseite, darstellen. Aus markttechnischer Sicht habe der DAX kurzfristig Luft gen Norden. Auf Tagesbasis würden sich die Oszillatoren konstruktiv bewegen und auch der Trendfolgeindikator MACD baue sein Momentum im Verkaufsmodus ab. Nur auf Wochenbetrachtung bleibe die Lage leicht angespannt. Hier seien die Oszillatoren immer noch zu weit oben und hätten ihre überkaufte Situation noch nicht nachhaltig bereinigt.

Das taktische animusX®-Sentiment habe sich in der neutralen Zone jüngst stabilisieren können. Kein Wunder, das Gros der Investoren sei in das Lager der unentschlossenen Investoren geflüchtet. Diese Anlegergruppe komme nunmehr wieder auf über 40 %. In der Vergangenheit hätten solche Werte einen Vola-Impuls ausgelöst. Es wäre regelmäßig zu dynamischen Bewegungen gekommen – in der jüngsten Vergangenheit leider zur Unterseite. Hier will der technische Analyst bei animusX abwarten, ob der Markt aktuell eine neue Struktur geschaffen habe. Falls nicht, sollte ein Bruch der 4.670er Marke ernst genommen werden.

Dem animusX®-OverconfiX zufolge würden sich die Investoren mit der jüngsten Korrektur nach wie vor wohl fühlen. Sie seien mit der Entwicklung zufrieden. Das spreche dafür, dass man sich diese Korrektur herbeigewünscht habe, um endlich einsteigen zu können. Ob noch mehr zur Unterseite komme, sei erst mit dem entsprechenden Verlauf einer vermeintlichen Gegenbewegung sicherer beantwortet.

Nach wie vor stelle sich also die Frage, ob "Konsolidierung oder mehr". Diese sei noch nicht abschließend beantwortet. Es spreche vieles dafür, dass noch etwas zur Unterseite (Bruch der 46370er Marke) komme. Dennoch sei kurzfristig erst einmal eine Gegenbewegung angesagt. Diese sollte den DAX in Richtung 5.000 +/ - Punkte führen. Wichtige Trigger-Marken lägen um 4.800 und 4.670 Zähler und würden formaltechnisch Kursziele von 5.300 Punkte zur Ober- und 4.400 Punkte zur Unterseite erwarten lassen.

Weitere Informationen zu den Unterstützungen und Widerständen finden Sie im Tools-Bereich.

Eine Übersicht zu den aktuellen Terminen und Wirtschaftsdaten finden Sie im Termin-Topic.
(29.06.2009/dc/a/i)

Eine Darstellung aller Charts finden Sie ->hier<-.

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