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DAX, breite Bodenbildung braucht noch Zeit


27.03.2009 - 09:27:35 Uhr
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Frankfurt a. M. (derivatecheck.de) - Die technischen Analysten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt berichten von den aktuellen Aussichten des DAX.

Unbeirrt strebe der DAX weiter Richtung Norden. Trotz der weiter bestehenden negativen Divergenzen beim MACD und dem RSI sowie dem "bearishen Keil" auf Stundenbasis gerate die vorsichtige Sichtweise der deutschen Standardwerte ins Wanken.

Als nächste Anlaufmarke auf der Oberseite diene zunächst der seit Anfang September 2008 bestehende Baisse-Trend (aktuell bei 4.313 Punkten), bevor das Abwärts-Gap vom 17. Februar bei 4.330/59 Zählern in den Fokus rücke. Aufgrund der Bedeutung der zuletzt zurückeroberten Barrieren in Form des seit Jahresanfang bestehenden Baisse-Trends (aktuell bei 4.149 Stellen), der Verbindungslinie (aktuell bei 4.123 Punkten) der Tiefpunkte bei 4.015/4.035/4.067 Zählern, der 38-Tageslinie (aktuell bei 4.107 Stellen) und der unteren Gap-Kante der Kurslücke vom 23. März bei 4.082 Punkten gelte es, deren Rebreak unbedingt zu verhindern.

Ein erneuter Rückfall unter diese Bastion dürfte laut den Handelsexperten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt als Signalgeber für einen neuerlichen Abwärtsimpuls dienen. Für dieses Szenario spreche, dass untere Trendwenden sehr selten als V-förmige Umkehr vollzogen werden würden. Sehr viel wahrscheinlicher sei eine breite Bodenbildung (evtl. Doppelboden), die noch etwas Zeit in Anspruch nehmen dürfte.

Weitere Informationen zu den Unterstützungen und Widerständen finden Sie im Tools-Bereich.

Eine Übersicht zu den aktuellen Terminen und Wirtschaftsdaten finden Sie im Termin-Topic.
(27.03.2009/dc/a/i)



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