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EUR/USD: Rücklauf zum 200er EMA?


25.09.2020 - 07:50:00 Uhr
UBS

Zürich (www.aktiencheck.de) - Das Währungspaar EUR/USD (ISIN EU0009652759/ WKN 965275) kannte monatelang nur eine Richtung: die nach oben, wie aus der Veröffentlichung "KeyInvest DailyTrader" der UBS hervorgeht.

Nach dem Ausbruch aus dem langjährigen Abwärtstrend Ende Mai habe das Währungspaar zügig an Aufwärtsdynamik gewonnen und sei in einem steil verlaufenden Aufwärtstrendkanal nach oben geklettert. Per Ende Juli habe sich dieser Aufwärtstrendkanal deutlich abgeflacht und es habe sich ein neuer flacherer Trendkanal gebildet, dessen untere Begrenzung in den Vortagen durchbrochen worden sei. Auch der den Bullen zur Hilfe eilende 50er EMA habe den Bärenangriff nicht mehr aufhalten können und sei ebenfalls nach unten durchbrochen worden. Mit dem Kursrutsch unter den 50er EMA habe sich die Lage für das Währungspaar kurzfristig eingetrübt.

Ausblick: Solange EUR/USD unter seinem 50er EMA notiere, drohe ein weiterer Kursrückgang bis zum 200er EMA. Erst mit einem Kursrutsch unter den 200er EMA würde sich die Lage für das Währungspaar auch langfristig wieder eintrüben. Solange der 200er EMA aber weitgehend verteidigt werden könne, sei hingegen mit langfristig weiter steigenden Notierungen zu rechnen.

Die Short-Szenarien: EUR/USD könne den 50er EMA nicht mehr zurückerobern, womit sich die Lage weiter eintrübe. Aufwärtskorrekturen würden von nun an bereits leicht über dem 10er EMA auslaufen. EUR/USD breche weiter ein und laufe die Unterstützung bei USD 1,142 an. Gelinge den Bären auch hier der Durchbruch nach unten, dürfte direkt der Angriff auf den 200er EMA bei aktuell USD 1,137 folgen.

Die Long-Szenarien: Das Währungspaar könne den 50er EMA schnell wieder zurückerobern und in den steigenden Trendkanal zurückkehren. Gelinge dann auch ein nachhaltiger Durchbruch über den 10er EMA, wäre mit direkt weiter steigenden Kursen bis zum Widerstand bei USD 1,189 zu rechnen. Darüber dürfte erneut die obere Begrenzung des steigenden Trendkanals bei USD 1,198 angesteuert werden. (25.09.2020/ac/a/m)




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