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EUR/USD: Kurseinbruch


20.03.2020 - 08:39:43 Uhr
UBS

Zürich (www.forexcheck.de) - Das Währungspaar EUR/USD zeigte sich in den vergangenen Handelstagen enorm volatil, wie aus der Veröffentlichung "KeyInvest DailyTrader" der UBS hervorgeht.

Zunächst sei EUR/USD seit dem Verlaufstief vom 20. Februar bei USD 1,077 ein kräftiger Kursanstieg bis USD 1,149 am 09. März gelungen. In der Folge sei das Währungspaar mit der sich zuspitzenden Coronavirus-Krise wieder in die Tiefe gekracht. Geschlossene Grenzen, leere Innenstädte und die Sorge um das wirtschaftlich bereits zuvor instabile Euro-Land Italien hätten EUR/USD deutlich abstürzen lassen. Dabei seien am 17. März sowohl der 200er EMA bei USD 1,111 als auch der 50er EMA bei USD 1,106 unterschritten worden. Ein deutliches Schwächesignal, welches weiter nachgebende Kurse habe erwarten lassen. Am 19. März sei dann das bisherige Verlaufstief bei 1,065 USD erreicht worden.

Ausblick: Aktuell befinde sich das Währungspaar in einer Aufwärtskorrektur, die aber wohl bald auslaufen dürfte. Die übergeordnete Abwärtsdynamik und die kritische Situation der Eurozone würden derzeit zu stark auf dem Währungspaar lasten.

Die Short-Szenarien: EUR/USD befinde sich in einer normalen Aufwärtskorrektur im übergeordneten Abwärtstrend. Diese Aufwärtskorrektur dürfte wohl im Bereich des Widerstands bei USD 1,077 wieder auslaufen. In der Folge dürfte EUR/USD wieder nach unten abdrehen und das Verlaufstief bei USD 1,065 durchbrechen. Mittelfristig dürften dann USD 1,050 angelaufen werden.

Die Long-Szenarien: EUR/USD könne die aktuelle Aufwärtskorrektur ausdehnen und den Widerstand bei USD 1,077 nach oben durchbrechen. Dann wäre ein weiterer Hochlauf bis zur Marke von USD 1,100 möglich. Aber erst über USD 1,100 würde sich die Lage für die Bullen wieder aufhellen und ein weiterer Hochlauf bis USD 1,110 möglich werden. Langfristig wäre aber erst bei der Rückeroberung des 200er EMA bei aktuell USD 1,110 mit wieder nachhaltig steigenden Kursen zu rechnen. (20.03.2020/fx/a/t)




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