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EUR/USD: Langfristiger Trendwechsel?


06.03.2020 - 09:42:13 Uhr
UBS

Zürich (www.forexcheck.de) - Das Währungspaar EUR/USD befindet sich seit dem Verlaufstief vom 20. Februar bei USD 1,077 in einem steilen kurzfristigen Aufwärtstrend, wie aus der Veröffentlichung "KeyInvest DailyTrader" der UBS hervorgeht.

Dabei habe am 27. Februar bei USD 1,098 bereits die wichtige 50er EMA-Linie erobert und damit ein kurzfristiges Stärkesignal gesetzt werden können. Der Kurs sei in der Folge auch weiter angestiegen und habe am 28. Februar bereits den oberen Bereich des fallenden Trendkanals bei USD 1,103 erreicht. In einer normalen Aufwärtskorrektur wäre EUR/USD spätestens hier wieder nach unten abgedreht. Es sei jedoch der Ausbruch nach oben und damit ein weiteres Stärkesignal gefolgt. Am 02. März sei sogar der 200er EMA bei USD 1,110 erobert worden, womit sich die Lage für EUR/USD auch langfristig wieder deutlich aufgehellt habe. Zuvor sei EUR/USD mehrfach an diesem 200er EMA gescheitert. Aktuell befinde sich EUR/USD am alten Widerstand bei USD 1,123/1,124.

Ausblick: EUR/USD zeige aktuell enorme Stärke und könnte vor einem langfristigen Richtungswechsel stehen. Der 200er EMA sei bereits erobert und in einer kurzen Korrektur mehrfach als Boden getestet worden. Die Lage habe sich damit deutlich aufgehellt.

Die Long-Szenarien: Solange EUR/USD über dem 200er EMA notiere, sei mit weiter steigenden Kursen zu rechnen. Könne der Widerstand bei USD 1,123/1,124 erobert werden, dürfte ein Hochlauf bis zur oberen Begrenzung des steigenden Trendkanals bei USD 1,134 erfolgen. Darüber dürfte die Bullen den 200er EMA im Fünf-Jahreschart bei USD 1,144 ansteuern.

Die Short-Szenarien: EUR/USD sei kurzfristig überkauft und scheitere am Widerstand von USD 1,123/1,124. In der Folge sacke EUR/USD wieder zur Unterstützung bei USD 1,110 ab. Darunter dürften die Bären die untere Begrenzung des steigenden Trendkanals bei USD 1,109 anlaufen. Gehe es noch tiefer, dürfte der 50er EMA im Tageschart den Bären Einhalt gebieten und die Abwärtsbewegung auslaufen lassen. Unterhalb des 50er EMA würde sich die Lage für das Währungspaar wieder deutlich eintrüben. (06.03.2020/fx/a/t)




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