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EUR/USD: Reicht das schon zur Trendwende?


21.06.2019 - 10:50:00 Uhr
UBS

Zürich (www.aktiencheck.de) - Rückblick: Seit Februar vergangenen Jahres befindet sich das Devisenpaar EUR/USD in einer mittelfristigen Abwärtsbewegung, die weite Teile der vorherigen Rallyphase wieder korrigierte, wie aus der Veröffentlichung "KeyInvest DailyTrader" der UBS hervorgeht.

Doch nach dem Bruch der markanten Unterstützung bei 1,130 USD habe sich seit November eine volatile Seitwärtsphase entwickelt, innerhalb deren zwar regelmäßig neue Verlaufstiefs ausgebildet worden seien, ein starker Ausverkauf sei jedoch bislang ausgeblieben. Nachdem das Paar Ende April dieses Jahres auf ein neues Tief bei 1,110 USD eingebrochen sei, sei diese Marke nach einer Zwischenerholung mehrfach attackiert worden, habe jedoch von der Käuferseite verteidigt werden können. Ende Mai habe dann ein deutlicher Aufwärtsimpuls eingesetzt, der EUR/USD sogar kurzzeitig über die Barriere bei 1,130 USD angetrieben habe. Nach einer erneuten scharfen Korrektur würden die Bullen aktuell diese Widerstandsmarke erneut an greifen.

Ausblick: Zumindest kurzfristig stünden die Zeichen bei EUR/USD auf Erholung. Selbst der Beginn eines neuen Aufwärtstrends sei aktuell nicht mehr auszuschließen.

Die Long-Szenarien: Oberhalb von 1.130 USD düre das Hoch bei 1,134 USD attackiert werden. Sollte die Marke überschritten werden, wäre ein bullishes Signal aktiv und ein Anstieg bis 1,142 USD möglich. Darüber könnte sich die Erholung deutlich beschleunigen und zu einer Aufwärtsbewegung bis an die zentrale charttechnische Barriere bei 1,155 USD führen. Zugleich wäre mit einem Ausbruch über 1,142 USD auf der Abwärtstrend der letzten Monate gestoppt.

Die Short-Szenarien: Derzeit würde erst ein Bruch der 1,121-USD-Marke den Anstieg abbremsen und zu einem weiteren Test der 1,117-USD-Marke führen. Darunter würde das Tief bei 1,110 USD attackiert, dessen Bruch einen Kursrutsch bis 1,085 USD auslösen könnte. (21.06.2019/ac/a/m)



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