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EUR/USD: Wer setzt sich durch? - Chartanalyse


01.02.2019 - 09:19:55 Uhr
UBS

Zürich (www.aktiencheck.de) - Wenn es einen Basiswert in den vergangenen Wochen gab, der Bullen wie Bären aus technischer Sicht auf eine harte Probe stellte, dann war es EUR/USD (ISIN EU0009652759/ WKN 965275), wie aus der Veröffentlichung "KeyInvest DailyTrader" der UBS hervorgeht.

Am 9. Januar habe das Währungspaar den Widerstand bei 1,153 USD hinter sich gelassen und ein neues Mehrwochenhoch markiert, um im Anschluss dieses vermeintliche Ausbruchssignal direkt wieder zu negieren. Bei genauerem Hinsehen erkenne man im Chart, dass EUR/USD an der oberen Begrenzung eines seit November 2018 etablierten Aufwärtstrendkanals gescheitert sei. Am 24. Januar wiederum sei das Devisenpaar aus diesem Trendkanal herausgefallen, habe aber die Unterstützung bei 1,130 USD verteidigt und sei am Folgetag ebenso schnell wieder nach oben gedreht. Schlussendlich hätten also trotz eines hochvolatilen Handels im Januar sich weder die Käufer noch die Verkäufer durchsetzen können.

Ausblick: Die Entscheidung könnte nun im Februar fallen, eine Vorentscheidung vielleicht sogar am heutigen Freitag. Denn in den USA stehe der große Arbeitsmarktbericht am Nachmittag auf dem Programm. Für Volatilität dürfte gesorgt sein.

Die Long-Szenarien: Eine wichtige Hürde im Chart notiere weiterhin bei 1,153 USD. Könne EUR/USD diese Marke hinter sich lassen, käme das bisherige Jahreshoch bei 1,157 USD als nächstes Ziel ins Spiel. Dort dürften die Verkäufer noch einmal alles versuchen, das Währungspaar wieder in die Gegenrichtung zu befördern. Reiche die Kaufkraft allerdings für einen Durchbruch, liege der Fokus neben der beschriebenen oberen Trendkanalbegrenzung bei rund 1,160 USD vor allen Dingen am Zwischenhoch aus dem Oktober 2018 bei 1,162 USD. Spätestens über diesem Widerstand hätten die Bullen gewonnen. Potenzial würde sich dann bis 1,182 USD bieten.

Die Short-Szenarien: Unterhalb von 1,153 USD würden sich auch die Shortseller eine gute Ausgangslage bewahren. Für sie sei vor allen Dingen die untere Trendkanalbegrenzung bei 1,135 USD wichtig. Falle sie, dürften die Käufer alles auf die massive Unterstützung bei 1,130 USD setzen. Dort wäre erneut mit einer technischen Gegenreaktion zu rechnen. Unter 1,130 USD lägen kleinere Supports bei 1,127 und 1,121 USD. Spätestens unter letzterer Marke wäre die Entscheidung zugunsten der Verkäufer gefallen. (01.02.2019/ac/a/m)




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