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EUR/JPY (Wochenchart): Entscheidende Stellschraube - Chartanalyse


17.09.2018 - 08:48:49 Uhr
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Der Euro hat im Vergleich zum japanischen Yen zuletzt zwei nahezu deckungsgleiche Verlaufstiefs bei 124,61/124,89 JPY ausgeprägt, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Damit würden die Chancen auf die Ausprägung eines Doppelbodens steigen. Als Katalysator könnten in diesem Zusammenhang derzuletzt vervollständigte "morning star" sowie die Rückeroberung der 200-Wochen-Linie (akt. bei 128,30 JPY) dienen. Die absolute Schlüsselrolle würden die Analysten allerdings der Widerstandszone bei 131 JPY beimessen. Auf diesem Niveau falle der im Februar etablierte Korrekturtrend (akt. bei 130,20 JPY) mit der 38-Wochen-Glättung (akt. bei 130,71 JPY) sowie der 50%-Korrektur der letzten Monate (131,06 JPY) zusammen. Gelinge der europäischen Einheitswährung der Befreiungsschlag, wäre die gesamte Verschnaufpause seit Jahresbeginn zudem als trendbestätigende Flagge zu interpretieren. Während der MACD gerade ein neues EUR-Einstiegssignal generiere, liege im Verlauf der Relativen Stärke nach Levy eine abgeschlossene Bodenbildung vor - beide Phänomene würden die Ambitionen der EUR-Bullen unterstreichen. Lohn der Mühen wäre im Erfolgsfall ein Anlauf auf das bisherige Jahreshoch bei 137,50 JPY. Eine Absicherung auf Basis der o. g. langfristigen Glättung gewährleiste im Ausbruchsfall zudem ein attraktives CRV. (17.09.2018/ac/a/m)



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