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Wie der Brexit die Wirtschaft Großbritanniens jetzt schon beeinflusst


23.08.2018 - 10:00:00 Uhr
derivatecheck.de

Berlin (www.derivatecheck.de) - Der anstehende Ausstieg Großbritanniens aus der EU hat schon heute großen Einfluss auf die Wirtschaft des Vereinigten Königreichs. Neben großen Firmen, die aus Angst vor Problemen bei der Visavergabe ihrer internationalen Mitarbeiter für England, Schottland, Wales und Irland schon nach Alternativen für ihre Firmensitze suchen, fließen auch immer mehr Gelder von Investoren aus Großbritannien in die EU-Mitgliedstaaten und besonders nach Deutschland.

So ist jetzt schon zu beobachten, dass viele Start-ups ihren Firmensitz lieber in Berlin haben, als, wie vor wenigen Jahren noch, in London. Neben den potenziellen Problemen, die es im Arbeitsrecht geben könnte, reizt Berlin auch durch die niedrigeren Lebenshaltungskosten für die Mitarbeiter der Firmen. Diese Entwicklungen deuten darauf hin, dass sich viele Firmen auf einen harten Brexit vorbereiten. Dieser harte Brexit, also der Ausstieg Großbritanniens ohne einen Vertrag mit der Europäischen Union, könnte weitreichende Folgen für die Wirtschaft auf der Insel haben.

Dabei geht es nicht nur um den Finanzsektor der EU, der sein Zentrum in London hat. Auch der britische Fußball, ins besondere die Premier League mahnt zur Vorsicht. Die Liga, die inzwischen ein Multimilliarden-Dollar-Business ist, könnte die Folgen des Brexits deutlich spüren. Neben der Abschwächung des britischen Pfunds, die für steigende Gehälter sorgen wird, könnte es auch schwieriger für ausländische Fußballprofis werden, eine Arbeitserlaubnis in England zu bekommen.

So bereiten sich viele Industrien im Hintergrund auf alle Szenarien vor. Für Großbritannien und die Europäische Union ist es deswegen wichtig, eine Einigung zu erzielen, um nicht die ganze Wirtschaft in Europa zu schwächen. Natürlich sind für uns in Deutschland die kurzfristigen Folgen durchaus positiv, da immer mehr Geld aus Großbritannien in die deutsche Wirtschaft fließt, allerdings könnte der harte Brexit auf lange Sicht für eine Abschwächung des internationalen Handels mit den Staaten der britischen Inseln führen. Mit einer Einfuhr von deutschen Gütern im Wert von über 84 Milliarden Euro ist das Vereinigte Königreich nach den USA, Frankreich, China und den Niederlanden der fünftwichtigste Handelspartner Deutschlands. Neue Handelsverträge, die nach dem Brexit aufgelegt werden müssten, könnten den Handel deutlich erschweren und somit die deutsche Wirtschaft auf lange Sicht schwächen.

So ist zu hoffen, dass die EU und das Vereinigte Königreich sich doch noch einigen, und es schaffen, den harten Brexit zu umgehen. Die Positionen liegen zwar noch sehr weit auseinander, allerdings sind sich alle Beteiligten durchaus der Gefahren bewusst und werden letztendlich alles daran setzen, die Wirtschaft auf den europäischen Kontinent nicht zu sehr zu belasten. (23.08.2018/dc/a/g)





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