Frankfurt a. M. (www.derivatecheck.de) - Die Marktexperten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt schauen auf die Entwicklung im Kursverhältnis des Euros zum Britischen Pfund (EUR/GBP).
Auch zum Britischen Pfund habe sich der Euro in den letzten Tagen angeschlagen präsentiert. Dabei habe der Rückfall unter die 200-Tagelinie bei 0,8096 Britischen Pfund für weitere Kursverluste gesorgt, welche die Einheitswährung an eine wichtige Unterstützungszone herangeführt hätten. Diese speise sich aus dem Aufwärtstrend seit Juli bei aktuell 0,8001, dem Verlaufstief vom Mai 0,7949 und dem Tief vom 27. September bei 0,7922 Britischen Pfund.
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Falls dieser Haltebereich nicht verteidigt werden könnte, wäre eine inverse V-Formation mit einem rechnerischen Abschlagspotenzial von immerhin zweieinhalb Pence komplettiert. In diesem Szenario sollten Anleger ihre Long-Positionen im Euro reduzieren, müsste dann doch ein Wiedersehen mit dem bisherigen Jahrestief von Mitte Juli bei 0,7754 Britischen Pfund einkalkuliert werden.
Die technischen Indikatoren befänden sich im freien Fall und wiesen bisher keinerlei Anzeichen einer Stabilisierung auf. Damit empfehle sich ein striktes Stop-Management. Um die Situation zu entschärfen, wäre die Rückeroberung der genannten 200-Tageglättungslinie wünschenswert. Neue Impulse dürften indes erst oberhalb des jüngsten Verlaufshochs von Mitte Oktober bei 0,8168 Britischen Pfund freigesetzt werden.
Für weitere Informationen zu den Terminen nutzen Sie bitte die Verlinkung im Text. Eine ausführliche Übersicht der Daten des heutigen Tages wie auch vergangener Veröffentlichungen finden Sie im Termin-Topic. (07.11.2012/dc/a/g)