Frankfurt a. M. (derivatecheck.de) - Die Marktexperten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt blicken auf die Entwicklung und die Tendenzen bei der Aktie der Infineon AG.
Etwas früher als der Gesamtmarkt sei bereits die Infineon-Aktie unter Druck gekommen. So habe der Technologietitel seit seinem Jahreshoch von Anfang Februar bei 8,32 EUR einen Rückschlag von temporär bis auf unter 5 Euro verkraften müssen. Auf Basis des Aufwärtstrends seit Mai 2009, der aktuell bei 5,54 Euro verlaufe, bzw. des 38,2%-Fibonacci-Retracements des gesamten Aufwärtsimpulses seit März 2009, bei 5,27 Euro, bestehe nun aber die Chance auf einen Dreifachboden. Um dieses konstruktive Szenario Realität werden zu lassen, sei ein nachhaltiger Spurt über die Zwischenhochs bei 6,43/44 Euro vonnöten. Gelinge der Aktie dieser Befreiungsschlag, eröffne sich im Anschluss ein kalkulatorisches Anschlusspotenzial von rund 1,50 EUR.
Auf der Indikatorenseite komme vor allem von Seiten des RSI Rückenwind. So habe der Oszillator zuletzt den seit Februar bestehenden Baissetrend im Indikatorverlauf zu den Akten legen können. Ein Indiz, dass der seither bestehende Abgabedruck auslaufe. Auf dem Weg zum Ausschöpfen des angedeuteten Kurspotenzials markierten das Tief vom März 2011 und das Hoch vom Dezember 2010 bei 6,63/7,70 Euro wichtige Etappenziele. Als Absicherung für neue Long-Engagements biete sich der oben genannte Haussetrend seit März 2009 an.
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