EUR/USD, die Aufwärtsdynamik 09.03.2010 - 10:29:30 Uhr
FXdirekt Bank
Frankfurt a. M. (derivatecheck.de) - Michael de Man, Devisenexperte der FXdirekt Bank, gibt einen Ausblick auf den Handel mit dem Euro (EUR/USD).
Die Seitwärtsbewegung beim Euro zum US-Dollar zwischen 1,3450 und 1,3700 bleibe weiter bestehen. Im Aroon lägen beide Linien unter der Signalschwelle von 30 und zeigten einen richtungslosen Trendverlauf an. Der Trendwalk bewege sich stetig auf seine Nullinie zu und könne in den nächsten Tagen auf Kaufen drehen. MACD und PTP stünden zwar bereits auf Kauf, doch EUR/USD zeige keinerlei Aufwärtsdynamik. Widerstände lägen nun bei 1,3650, bei 1,3695 und bei 1,3735 US-Dollar. Unterstützungen seien bei 1,3590, bei 1,3530 und bei 1,3495 US-Dollar zu finden.
Bei den Wirtschaftsdaten stehe heute lediglich um 22:00 das ABC-Verbrauchervertrauen zum 07. März an.
In der Stagnation vom Euro zum US-Dollar drücke sich die Unsicherheit der Marktteilnehmer aus, ob die Politik die richtigen Schlüsse aus der Etatkrise Griechenlands ziehen werde. Mit den Attacken gegen Spekulanten verschleierten die Politiker, dass in maroden Staatsfinanzen und gefälschten öffentlichen Statistiken die Ursache für die rasante Abwertung griechischer Schulden liege. Ob dieses abstrakte Feindbild dazu beitragen werde, die protestierende Bevölkerung von der Notwendigkeit interner Konsolidierungsmaßnahmen zu überzeugen scheine zweifelhaft. Womöglich erscheine es den Regierungen hingegen aussichtsreicher, die erforderlichen unpopulären Entscheidungen von einem noch zu gründenden europäischen Währungsfonds treffen zu lassen, dem man die eigene Verantwortung übertrage.
Der Analyst der FXdirekt Bank gibt an, der Bewegung zum unteren Rand der Seitwärts-Range zu folgen und zu 1,3625 US-Dollar short zu gehen mit einer Absicherung im Abstand von 35 Pips. Kursziel sei 1,3590, 1,3540 und 1,3500 US-Dollar.
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