Frankfurt (derivatecheck.de) - Die technischen Analysten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt berichten von den aktuellen Aussichten des DAX.
Der DAX habe gestern zunächst noch einmal die Südseite ausgelotet (Tagestief bei 7.345 Punkten). Damit hätte das Aktienbarometer einen Pull-Back bis zum alten Abwärtstrend seit Mitte Juli (aktuell bei 7.320 Punkten) vollzogen. Die Tatsache, dass es in der Folge zu einer nennenswerten Aufwärtsreaktion gekommen sei, bestätige letztlich den gesehenen Trendbruch. Parallel dazu habe sich die Markttechnik weiter verbessert.
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Inzwischen hätte der zuletzt andiskutierte Abwärtstrend im Indikatorverlauf des RSI gebrochen werden können, während mit dem MACD ein erster Trendfolger ein neues Einstiegssignal generiert habe. Im Tageschart steht allerdings der zweiter Doji in Folge zu Buche, worin sich aus Sicht der Handelsexperten bei der HSBC Trinkaus & Burkhardt die gegenwärtige Unsicherheit widerspiegele. Damit wäre der DAX in der Bringschuld, den beschriebenen Trendbruch und die verbesserte Markttechnik zügig in eine technische Aufwärtsreaktion umzusetzen.
Als wichtiger Trigger auf der Oberseite sei dabei unverändert das Tief vom 08.06.2007 bei 7.499 Zählern zu nennen, das durch das Tageshoch vom vergangenen Freitag bestätigt werde. Ein Bruch dieser Marke ebne den Weg für eine weitere Erholung bis zu den jüngsten Hochpunkten bei 7.614/33 Stellen.