Frankfurt (derivatecheck.de) - Christian Schmidt, Handelsexperte bei der Helaba, äußert sich zur aktuellen Marktlage am DAX.
Auffallend im Handel des DAX war gestern nach Meinung des Analysten, dass die Umsätze recht gering ausgefallen wären. Dies könne als Indiz für eine gewisse Verunsicherung und Zurückhaltung unter den Marktteilnehmern verstanden werden. Der gestern ausgebildete Doji unterstreiche diese These auch im Chartbild. Festzustellen bleibe, dass der Abwärtstrend des Index weiter Bestand habe, jedoch sei die Bewegungsdynamik, gemessen am ADX, zuletzt deutlicher zurückgegangen.
Nachhaltig verbessern würde sich das Bild erst dann, wenn die Marken von 7.500 bzw. 7.610 Zählern nach oben überschritten werden könnten. Auf der Unterseite wirke noch immer die Unterstützung von 7.225 Stellen, zudem sei bei 7.185 Zählern ein Pivot-Punkt entstanden. Die Handelsspanne erwartet der Stratege für heute zwischen 7.360 und 7.500 Stellen.
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Aus deutscher Sicht werde heute der ZEW-Konjunkturausblick im Fokus stehen. Der Konsens erwarte eine deutliche Reduktion im Vergleich mit der Vorperiode.
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