EUR/USD, belastet 11.09.2008 - 10:10:41 Uhr
FXdirekt Bank
Frankfurt a. M. (derivatecheck.de) - Tomke Hansmann, Devisenexpertin der FXdirekt Bank gibt einen Überblick über die Entwicklung des Euro gegenüber dem US-Dollar (EUR/USD).
Das Währungspaar habe seine Verluste unter die runde 1,40er Marke ausgeweitet und bei 1,3933 im Tief notiert. Der Verlust der psychologisch wichtigen Marke zeige nach den vorangegangenen Brüchen wichtiger Unterstützungen einmal mehr die charttechnisch angeschlagene Situation des Währungspaares. Die Trading-Strategin bei der FXdirekt Bank erwartet nun mittelfristig einen Test des alten Allzeithochs bei 1,3667.
Den Euro belaste weiterhin die Erwartung, dass die US Ökonomie schon bald wieder auf die Beine komme, während der Abschwung in der Eurozone gerade erst begonnen habe. Zudem verheiße der Verlust der 1,40er Marke nichts Gutes und eröffne weiteres Abwärtspotenzial. Von dem September-Monatsbericht der EZB erwartet die Marktbeobachterin bei der FXdirekt Bank keine Änderungen der bisherigen Linie Jean-Claude Trichets. Die US-Dollar-Aufwertung ein wenig bremsen könnte jedoch ein enttäuschender Wert bei den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe.
Die Marktanalystin bei der FXdirekt Bank favorisiert am Donnerstag eine Short-Position bei einer Erholung ans Tageshoch bei 1,3985 mit Ziel bei 1,3900. Alternativ biete sich bei Unterschreiten der 1,3930 eine prozyklische Short-Position an. Das Kursziel liege dann bei 1,3850. Trader sollten die Stops jeweils im Abstand von 30 Pips platzieren. Auf die nächsten Unterstützungen treffe der Euro bei 1,3930, bei 1,3900 und bei 1,3850. Widerstände würden sich bei 1,3985, bei 1,4000 und bei 1,4050 lokalisieren lassen.
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